12.10.2015: Hamburg: Workshop „Zusammenarbeit 2.0 im digitalen Zeitalter“

Die sich rasant entwickelnde Informationstechnologie führt zu grundlegenden Veränderungen der Arbeitswelt und erfordert neue Strategien von Mitarbeitern, um durch bewegte Zeiten qualifiziert und zielgerecht zu steuern. Die Ressource Wissen ändert die Spielregeln in der Arbeitswelt und die Art der Zusammenarbeit. Neue Formen des Wissensmanagements setzen Firmen unter Veränderungsdruck. Die Digitale (R)Evolution wirkt sich auf unser soziales Miteinander und unser gemeinsames Schaffen aus. Nur wenn Sie die Zusammenhänge der Veränderungen verstehen und bewerten können, sind Sie in der Lage, davon zu profitieren. Seit einigen Jahren prägen Facebook, Twitter und WhatsApp den privaten Alltag vieler Menschen – nun drängen Soziale Medien verstärkt auch in die Arbeitswelt. Immer mehr Unternehmen nutzen die neuen Möglichkeiten, Wissen zu teilen und Arbeit zu koordinieren. Sind Sie optimal auf die Veränderungen vorbereitet?

Über folgende Fragen werden wir gemeinsam im Workshop diskutieren:

  • Ersetzt Schwarmintelligenz die betriebliche Hierarchie?
  • Was ist Crowdsourcing und ist es im Betrieb möglich?
  • Gibt es Alternativen zur E-Mail-Flut?
  • Wie können Mitarbeiter im Generationen-Mix optimal zusammen arbeiten?
  • Welche Auswirkungen auf die Kommunikation hat die Digitale Kommunikation – für jedes Individuum privat und als Mitarbeiter?
  • Sterben alte Hierarchieformen aus und welche neuen Formen sind sinnvoll?
  • Wie gehen anderen Unternehmen mit diesen Veränderungen um?
  • Nehmen Sie jetzt teil und erfahren Sie in einem spannenden Workshop Ihr wahres iROI-Digitales Alter sowie viele weitere Erkenntnisse, die Sie im Alltag privat wie auch beruflich sehr nützlich sein werden.

Ihr konkreter Mehrwert:

  • Sie erkennen die Chancen und Gefahren des digitalen Zeitalters
  • Blogs, Wikis, Open Innovation: Der Weg des Mitarbeiters zur Digitalen Excellence
  • Welche Haltung haben Sie gegenüber Ihnen selbst und Ihren Kollegen und wie können Sie davon optimal profitieren?
  • Sie erfahren in Übungen zur aktuellen Selbsteinschätzung, wo Sie gerade stehen und welches Potential noch in Ihnen schlummert
  • Teamarbeit 2.0: Warum wir nur dann erfolgreich sind, wenn alle erfolgreich sind!

24.06.2015, Berlin: Vortrag: ExxonMobil B2B Marketing

Die Exxon Mobil Corporation, kurz ExxonMobil, ist ein US-amerikanischer Mineralölkonzern, der 1999 durch den Zusammenschluss von Exxon und Mobil Oil entstanden ist. ExxonMobil gilt als ein direkter Nachfolger der Standard Oil Company. (Wikipedia)

In Berlin trafen sich die Distributoren von ExxonMobil und hörten einem Vortrag, der zum Workshop wurde, von Sanjay Sauldie zu. Hier ein kurzes Video eines Teilnehmers:

14.05.2015: 2,5 Tage iROI-Intensivworkshop GfA

Detailinformationen hier

Mit Strategie
Internet Marketing und Social Media
Die iROI-Strategie des Erfolges

Strategisches Internetmarketing für die Märkte
von morgen

Social Web Excellence
• Wie Sie das Social Web strategisch optimal nutzen.
• Wie Sie Facebook, Twitter und XING nutzen.
• Wie Sie die Freunde Ihrer Kunden zu Kunden machen.

Geboren in Indien, aufgewachsen in Deutschland, studierte er Mathematik und Informatik an der Uni Köln: Sanjay Sauldie ist ausgezeichnet vom internationalen
Weltverband der Webmaster und Webdesigner in Los Angeles/USA mit dem Internet-Oscar „Golden Web Award“ sowie einer Reihe weiterer Preise. In seinen Vorträgen und Seminaren zündet er ein Feuerwerk von Impulsen aus der Praxis. Er schafft es, die komplexe Welt des Marketings im Internet in einfachen und bildhaften Worten für jedermann verständlich zu machen

Ausgabe 07/2014: Holzbau Austria berichtet über Sanjay Sauldie

„Wir befinden uns während einer Evolution der Kommunikation. Es entstehen neue Arten des Kommunizierens, während andere aussterben. Wir stehen am Anfang des Zeitalters der Consumer-to-Consumer-Kommunikation – das Web 3.0 ist angekommen“, rief Sanjay Sauldie am 2. Oktober in die Hörerschaft der Holz_Haus_Tage in Bad Ischl. Der WWW-Experte und Gründer des European Internet Marketing Institute hatte zur Nische Holzbau bisher kaum oder keinen Kontakt und konnte den anwesenden Firmenvertretern doch manch Neues über ihre Unternehmen erzählen, wovon sie bisher keine Kenntnis hatten.

Seine im Vorfeld der Veranstaltung durchgeführten Internetrecherchen brachten teils unschöne Kritik am Tun und Handeln vereinzelter Betriebe ans Tageslicht (die Ergebnisse wurden anonymisiert dargestellt). „Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie von Facebook oder Twitter fernbleiben, denn Ihre Mitarbeiter übernehmen es, dort über Sie und Ihren Betrieb zu schreiben – ohne Sie einzubinden und ohne, dass Sie etwas davon wissen müssen.

Deshalb ist es für alle teilnehmenden Entscheider Ihrer Branche höchste Zeit, selbst das Social Media und somit die moderne Welt des Internets mitzugestalten. Die Anzahl der offiziellen Facebook-Auftritte des Holzbaus in Österreich hält sich in überschaubaren Grenzen“, mahnte Sauldie. Social Media sei längst nicht mehr nur Spielzeug junger Leute, sondern zum wichtigsten Kommunikationsmittel unserer Tage herangewachsen. „Deshalb sichern Sie sich noch heute Ihre Facebook-Firmenadresse!“ Den Mindeststandard für jedes Unternehmen stelle ein Sammelsurium aus Profilen in Facebook, Google+ und Twitter dar.

Sauldie rät davon ab, als Person mit tatsächlichem Namen aufzutreten. „Pseudonyme und Spitznamen verschaffen Ihnen Anonymität und lassen Ihr Privatleben unangetastet“, so der Experte. In Bezug auf offizielle Unternehmensauftritte solle das Internet allerdings mit so viel öffentlicher Information wie möglich versorgt werden. Um zu überprüfen, wie das eigene oder andere Unternehmen von Mitarbeitern und Exmitarbeitern wahrgenommen werden, lohne sich ein Blick auf www.kununu.com.

Der kostenlose Service ermöglicht es, Arbeitgeber anonym zu bewerten. Zusätzlichen Nutzen zur Überprüfung der Internetmeldungen über das eigene Unternehmen bietet ein Google-Alert.

Weiterlesen auf der Website von Holzbau Austria

10.11.2014: Futureconvention: Die Zukunft des Geldes

Während in der Unternehmenswelt die Zeichen auf digitale Veränderung stehen, benutzen wir immer noch meistens analoge Zahlungsmittel aus längst vergangenen Tagen. Wie wird sich Geld in der Zukunft entwickeln? Brauchen wir noch Banken und Geldverwalter? Werden wir bald unser Geld selbst drucken so wie z. B. Möbel und Zähne aus dem 3D-Drucker? Wie legen Sie in der Zukunft Ihr Geld an? Welche Methoden und Möglichkeiten sollten wir als Verbraucher nutzen, um die Zinsen zu bekommen, die wir verdienen? Oder sollten Zinsen abgeschafft werden? Reden wir doch einmal über das Angenehme: Das Geld und seine vielfältigen Möglichkeiten.

Bringen Sie sich und Ihre Ideen ein, staunen Sie über die Visionen anderer und die Realitäten, die uns erwarten werden. In dieser Session ist alles möglich – vielleicht bekommen Sie ja sogar neues Geld auf dem Weg nach Hause? Auf jeden Fall erhalten Sie bei Teilnahme das Wertvollste auf der Welt: neue Inspirationen, neue Gedanken und neue Visionen – und das wird Sie bestimmt mit einem anderen Verhältnis zu Geld nach Hause gehen lassen.

Mehr Informationen unter http://www.zukunftspreis-kommunikation.de/de/future-convention/program/think-tank/

12.03.2015: Innsbruck/Österreich: Vortrag Digitale Kompetenz

Die Veranstaltungsreihe für Unternehmer, Manager und Führungskräfte

Das WIFI Tirol hat ein ganzheitliches Unternehmensentwicklungsprogramm für Tiroler Unternehmer/innen entwickelt. Das WIFI EXCELLENCE Programm unterstützt Sie bei der Standortbestimmung in allen relevanten Unternehmensbereichen und stellt Methoden und Handlungsempfehlungen vor, mit deren Hilfe Sie Ihr Unternehmen Schritt für Schritt weiterentwickeln können.In den Bereichen Gesamtstrategie, Selbstmanagement, Mitarbeiterentwicklung, Verkauf und Vertrieb, Markenbildung und Werbung, Büroorganisation und Bildungsconsulting stehen Ihnen bereits WIFI EXCELLENCE Trainings- und Coachingangebote zur Verfügung.

WIFI EXCELLENCE ist jedoch viel mehr als ein Bildungsangebot. Mit dem WIFI EXCELLENCE Club laden wir Sie dazu ein, das EXCELLENCE Programm kennen zu lernen, Ihre Erfahrungen mit anderen „exzellenten“ Unternehmern/innen auszutauschen, Herausforderungen mit Experten/innen zu besprechen oder einfach nur in einer angenehmen Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.

[wpgmza id=“3″]

Der WIFI EXCELLENCE Club 2014 hält für Sie eine 6-teilige Vortragsreihe zum Thema Business Excellence bereit. Experten/innen aus dem In- und Ausland geben Ihnen Impulse zu Aspekten von Qualität in den verschiedensten Unternehmensbereichen. Im Anschluss an die Vorträge servieren wir in unserer Lounge Getränke und ein kleines Buffet. In diesem Ambiente haben Sie Gelegenheit den Inhalt der Vorträge mit anderen Unternehmern/innen und Führungskräften zu diskutieren und zu vertiefen. Unsere Referenten/innen stehen in diesem Rahmen gerne für Einzelgespräche zur Verfügung. Erleben Sie sechs Abende, an den Sie vom Wissen der vortragenden Experten/innen profitieren und durch den Austausch mit Unternehmern/innen und Führungskräften von einander lernen können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Programm
18.00 Einlass
18.30-20.00 Impulsvortrag
20.00-21.00 Networking

Ort
WIFI Tirol | Unternehmerzentrum
Egger-Lienz-Straße 120, 6020 Innsbruck

Alle aktuellen Details und Anmeldung bei: www.excellente-unternehmer.de

28.03.2014: Berlin: MHK Group

Berlin (kk). „Wer neue Kunden gewinnen will, muss überall von Ihnen wahrgenommen werden.“ Sanjay Sauldie, Experte für Onlinemarketing, weiß, wovon er spricht: Das Internet zeichne sich vor allem durch rasanten Wandel und immer neue Trends aus, so der Leiter des Europäischen Internet Marketing Institutes in Mannheim. Klar, dass es bei dieser Dynamik nicht einfach ist, mit den Anforderungen Schritt zu halten. Das Internet ist aber gleichzeitig ein wichtiges Instrument, um neue Kunden auf sich aufmerksam zu machen. Deshalb kann es sich heute kein Unternehmen mehr leisten, das Internet nicht als Instrument zur Kundengewinnung zu nutzen. Sauldie hat eine gute Nachricht für alle Küchenfachgeschäfte: Der Markt für Küchen im Internet ist groß. Monatlich geben 110 000 User den Suchbegriff „Küchen“ ein. Diese User suchen gezielt nach Produkten und Dienstleistungen – der ideale Anknüpfungspunkt für die Fachhändler der MHK Group, denn sie sind die Küchenspezialisten. Es kommt also darauf an, dass die eigenen Angebote genau dann gefunden werden, wenn der Kunde danach sucht. Eine schöne Homepage allein reicht dafür längst nicht mehr aus. Suchmaschinenoptimierte Texte und Internetseiten, die technisch auf dem neuesten Stand sind, werden in Suchmaschinen hoch gerankt. Und genau darauf kommt es an, denn nur 50 % der Besucher schauen sich bei Google überhaupt die zweite Seite an. Seit einiger Zeit will der Kunde im Internet aber nicht nur kaufen, sondern darüber auch mit der ganzen Welt reden. Für Sauldie ist das Social Web deshalb ein wichtiges Mittel, um Kunden online zu begeistern.

Unkontrollierbar, aber gleichzeitig unverzichtbar – so fasst der gebürtige Inder das Phänomen Social Web für Unternehmer zusammen. Für diese sei z.B. Facebook ein „genialer Kanal“, mit dem sich Kunden emotional ansprechen, Produkte optimal vermarkten und außergewöhnlich schnell verbreiten lassen. In einer Minute erscheinen auf Facebook 695 000 neue Updates – eine stolze Zahl! Auch Bewertungsportale wie kununu. com oder yasni.de spielen eine immer größere Rolle. Vor Kritik muss sich keiner fürchten, rät Sauldie dabei, denn selbst aus schlechten Bewertungen lasse sich Positives ziehen: Jede Beschwerde biete die Chance, einen persönlichen Kontakt zum Kunden aufzubauen und Produkte zu verbessern. Um in Zukunft präsent und wettbewerbsfähig zu sein, müssen sich Unter nehmen an der Zielgruppe der so genannten „Digital Natives“ für ihre Web-Aktivitäten orientieren. „Die nach 2000 geborenen „Digital Natives“ sind die künftigen Käufer.“

Verständlich und unterhaltsam vermittelte Sauldie die komplexe Welt des Internets. Bei aller Begeisterung wurde deutlich, dass es vor allem auch darauf ankommt, das Internet sinnvoll einzusetzen. Alle Kanäle blind zu befeuern, führe nicht zum gewünschten Erfolg. Die OnlineExperten von macrocom, der Inhouse Internet-Agentur der MHK Group, sieht Sanjay Sauldie auf gutem Weg. Mit ihrer Hilfe sind die Handelspartner auch in der Zukunft gut gerüstet.

Link zur Zeitung: MHK-Welt-HV2014

23.09.2014: Linz/Österreich: Vortrag Digitale Kompetenz

LINZ. Wenn es um das Internet und seine Möglichkeiten im Marketing geht, tappen viele Unternehmen immer noch im Dunkeln. „Sie haben ein James-Dean-Problem: Sie wissen nicht, was sie tun“, sagte Internetmarketing-Experte Sanjay Sauldie am Dienstagabend bei der OÖN-Wirtschaftsakademie im Linzer Lentos.

Der deutsche Online-Profi mit indischen Wurzeln gab Tipps zum Thema Internetmarketing für Firmen und machte deutlich, wie wichtig es ist, dass Unternehmen die vielen Möglichkeiten des Internets ausnutzen.

1. Ihre Website muss auf allen Endgeräten gut darstellbar sein. „Bereits heute kommen rund 30 Prozent aller Internetzugriffe über mobile Geräte“, sagte Sanjay Sauldie, der in Mannheim das Europäische Institut für Internet-Marketing leitet. Studien zufolge sollen es schon in ein, zwei Jahren 70 Prozent sein. Da reiche es nicht, die Website im Kleinformat auf dem Smartphone darzustellen. Die Optik gehöre vollkommen an das kleine Display angepasst.

2. Das Internet bietet eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie sie es nutzen können: Websites, Blogs, Social-Media-Kanäle, Video-Plattformen, etc. Sauldies Tipp: „Lernen Sie die Möglichkeiten kennen!“ Man müsse nicht alle ausschöpfen, man sollte aber so viele kennen wie möglich. Denn mit Nichtwissen würden meist Ressourcen vergeudet.

3. Kennen Sie die Begriffe del.isco.us? Social graph? Blogosphere? Semantic Web? Mash-ups? „Wenn Sie hier mit Nein antworten, haben Sie Hausaufgaben zu machen.“

4. Betrachten Sie Ihre Website nicht als etwas Technisches. „Ihre Website ist vielmehr Ihre 24-Stunden-Vertriebsmitarbeiterin“, sagte Sauldie. Die Website müsse aber nicht nur gut aussehen, sondern auch intelligent sein. Und das bedeute, sie muss zum Beispiel über Google gefunden werden. Suchmaschinen haben dafür ganz eigene Regeln – diese zu kennen und zu befolgen sei deshalb unumgänglich.

hier bei weiterlesen bei Nachrichten.at

 

14.03.2014: Schladming/Österreich: Holzforschung Austria

Ein Blick in die Zukunft…

Der 14. Fenster Türen Treff zog im März diesen Jahres mehr als 220 Teilnehmer in den Wintersportort Schladming. Ein breiter Themen-Mix in gewohnter Qualität der Holzforschung Austria erwartete die Besucher.

Am 13. und 14. März 2014 veranstaltete die Holzforschung Austria (HFA) zum 14. Mal das erfolgreiche Branchentreff. Rund 220 TeilnehmerInnen aus der Fensterbranche fanden sich im Congress Schladming ein um den internationalen Expertinnen und Experten zu lauschen, die über die neuesten Entwicklungen informierten. Das Tagungsprogramm zog einen Bogen von der Zukunftsvision der „Morgenstadt“ über „Biometrie“ zu „Social Media“. Aber auch handfeste Themen wie Forschung & Entwicklung, Leistung, Markt und Recht kamen nicht zu kurz.

Morgen

Nach der Einführung von Dipl.-HTL-Ing. Peter Schober (HFA), der auch das neue Erscheinungsbild der Holzforschung Austria vorstellte, begann der einführende Vortrag des ersten Blockes. DI Steffen Braun (Fraunhofer IAO/D) zeigte Zukunftsvisionen der „Morgenstadt“. Dabei ging er genauer auf die Systeme der Ballungszentren im Zusammenspiel neuer Technologien ein. Über die Möglichkeiten der Biometrie sprach im Anschluss DI Alexander Nouak (Fraunhofer IGD/D). Er holte die Zuseher von den Wolken der Zukunft in die jetzige Situation zurück und räumte mit allgemeinen Mythen auf, indem er Vorteile und Risiken der Biometrie (z.B. Schließsysteme mittels Fingerprint) erläuterte. Marco Ragonesi (RSP Bauphysik AG/CH) sprach danach über das Kraftwerk Fenster und dessen positive Energiebilanz. Im Anschluss folgten zwei Bauherrenberichte über Holz-Glas-Verbundkonstruktionen und deren Weg von der Forschung zur Realisierung Zwei beeindruckende Objekte unterschiedlicher Ausprägung die die Leistungsfähigkeit des HGV-Systems nachhaltig unter Beweis stellten.

Recht

Der zweite Block begann mit dem Vortrag von Dipl.-HTL-Ing. Peter Schober (HF) der in Doppelkonferenz mit DI Martin Wieser (HFA) über Aktuelles aus der Normung berichtete und dabei tiefgehende Einblicke in den Normenbereich von Fenstern und Türen gab. Zum Thema objektspezifische Nachweise kam Schober zum Fazit: Trotz zunehmender Sonderlösungen und damit einhergehender komplexer Aufgabenstellungen können die Konstruktionen durch Eignungstests, computergestützte Simulationen und Berechnungen zur Zufriedenheit aller Beteiligten wesentlich beitragen. Dr. Walther Löbl (Grassner Lenz Thewanger & Partner) berichtete in einem erfrischenden Vortrag über rechtliche Aspekte der Fensterbranche und den „Mangelbegriff“. Die Marktüberwachung stand im Mittelpunkt des Vortrages von Dr. Nikolaus Fuchs (OIB) – was will und darf sie – daneben ging er genauer auf die damit verbundene Bauproduktenverordnung und die Veröffentlichung der Leistungserklärung im Internet ein.

Leistung

Im Block „Leistung“ wurde der Anfangsvortrag von DI(FH) Eduard Bachmann (Berner Fachhochschule/CH) bestritten, der genauer auf die Entwicklung einer Beschichtung für Fensterwerkzeuge einging. „Schneller produzieren, eine bessere Qualität erreichen und preiswert sein“ stand dabei im Vordergrund. Möglichkeiten zu Leistungssteigerung beim PVC-Schweißen stellte Dr. Benjamin Baudrit (SKZ/D) genauer anhand von PVC-Fensterprofilen dar. Im vielbeachteten letzten Vortrag des Blocks zum Thema Mitarbeiterleistung, erörterte Dipl.-Oec. Ilka Jastrzembowski (Müller+Partner/D) den psychologischen Zusammenhang zwischen Leistung und Führung, sowie dessen Auswirkung auf die Arbeit und Mitarbeitermotivation.

Forschung & Entwicklung

Der zweite Tag des Branchentreffs wurde durch DI (FH) Benno Bliemetsrieder (ift Rosenheim/D) eröffnet. Er sprach über die Auswirkung von Emissionen aus Tür und Fenster sowie deren Anreicherung in der Innenraumluft. Emissionen aus Fenster und Türen – so sein Fazit – haben auf die Gesundheit der Bewohner aufgrund der geringen Eigenemissionen und Beladungsfaktoren eher weniger Auswirkung. Dr. Christoph Hackspiel (HFA) erläuterte die hohen Anforderungen an die Fensterstatik aufgrund schlankerer Profile und zunehmender Fenstergrößen. Er stellte dabei ein Vorbemessungstool der Holzforschung Austria zur Berechnung von Fensterkonstruktionen vor. Danach ging DI Heinz Ferk (Technische Universität Graz) auf die Kondensatbildung ein. Sein Fazit: Planer und Nutzer sind für das Gebäudeklima und damit auch für „schwitzende Fenster“ verantwortlich und können dies maßgeblich gestalten. Der Block wurde durch Dr. Martin Teibinger (HFA) abgerundet, der aus der Sicht des Bauphysikers über die thermische Behaglichkeit im Sommer in Gebäuden sprach. Das Fenster ist in Hinblick auf die Beschattung und Lüftung der entscheidende Faktor zum Wohlbefinden der Nutzer. Selbst Passivhäuser brauchen die Fensterlüftung um eine sommerliche Überwärmung zu verhindern.

Markt

Den Abschluss des Seminars bestritten zwei Experten, die beim Publikum sehr viel Aufsehen erregten. Mag. Andreas Kreutzer (Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH) sprach über den österreichischen Markt in der Wirtschaftskrise und ging besonders auf das Thema Innovation ein. Durch Zusatzfeatures wie Beschattung, Lüftung, Motorisierung und Automatisation konnten die Erlöse pro Fenster weiter gesteigert werden. Sanjay Sauldie zog mit seinem Vortrag die Zuseher in seinen Bann und berichtete über die Veränderung des traditionellen Marketings durch das Aufkommen des WorldWideWeb. Die Bedeutung von Social Media für die Fensterbranche ist innerhalb des modernen Internet Marketing nicht mehr wegzudenken. Er schärfte den Zuhörern ein, sich selbst mehr Präsenz in neuen Medien zu schaffen, um im digitalen Zeitalter am Markt bestehen zu können.

Kontakt

Dr. Andreas Suttner
Öffentlichkeitsarbeit
a.suttner@holzforschung.at Tel.: +43-1-798 26 23-40

26.02.2014: Neuss: Händlertagung 3M

Selbst Hand anlegen konnten die 45 Teilnehmer bei der diesjährigen Händlertagung der Hauptabteilung Schleif- und Poliersysteme der 3M Deutschland GmbH.

An vier praktischen Stationen vertieften sie im Neusser Forschungszentrum des Unternehmens einen Tag lang ihr Wissen und Können im Umgang mit Schleifwerkzeugen für Langband- und Bandmaschinen, beim Abtrags- und Feinschleifen, bei der Schweißnaht- und bei der Lackbearbeitung . Hinzu kam ein Marketing-Workshop, wo unter anderem die Online-Kommunikation über Preise ein Thema war.

Im Fokus des Interesses standen zwei neue Schleifbänder des Multi-Technologie-Unternehmens, die während der Tagung einem intensiven Praxistest unterzogen wurden. Das neue 3M CF01A Trizact Schleifgewebe basiert auf einer Weiterentwicklung der Trizact Technologie von 3M hin zur Makroreplikation, bei der Schleifkorn-Quader nach einem definierten Muster aufgetragen werden. Es eignet sich sowohl zum Schleifen von Übergängen als auch für ein Oberflächen-Finish, auf fast allen Metallen. Wesentliche Vorteile des Produktes sind gleichmäßige Rautiefe und Abtrag, eine hohe Standzeit sowie die Einsparung von Arbeitsschritten.

Einen einfachen und vor allem schnellen Materialabtrag bei hoher Schnittleistung bietet das neue 3M 947D Cubitron Schleifgewebe. Sein Einsatzgebiet hat es vor allem auf Edelstahl, aber auch auf anderen legierten Stählen mit Nickelanteil. Geeignet ist es zudem für die Bearbeitung von Schweißnähten.

Ein weiterer Fokus liegt in diesem Jahr auf den neuen Medien. Sanjay Sauldie, Referent der Top 100 Excellent Speakers in Deutschland, wird über die „(R)evolution im Internet Marketing für Schleif- und Poliersystem-Händler“ sprechen.