Bringen Sie Ihre Zielgruppe dazu, sich mit Ihnen auszutauschen!

Ein Internetforum, in dem registrierte Nutzer ihre Meinungen und Erfahrungen hinterlassen und sich gegenseitig austauschen, kann auch für Firmen interessant sein. Das Forum eignet sich ideal, um die Wünsche der Zielgruppe zu erfahren oder Kunden zu betreuen. Sanjay Sauldie, Experte für strategisches Internetmarketing im B2B, erklärt, was Sie bedenken müssen, bevor Sie ein Internetforum starten.

Früher haben wir Unternehmer sehr viel Geld ausgegeben und Mühen auf uns genommen, um mehr über die Wünsche unserer Kunden oder Interessenten zu erfahren. Oft waren wir dann enttäuscht, wenn unsere Produkte oder Dienstleistungen nicht exakt den Wünschen der Interessenten entsprachen und damit nicht so erfolgreich waren.

Heute kann man die eigene Website dazu benutzen, Interessenten und Kunden an einer Stelle zu betreuen und nach deren Bedürfnissen zu fragen. Nutzen Sie dazu ein Forum auf Ihrer Website, um sich mit Ihrer Zielgruppe besser auszutauschen.

Laut Wikipedia ist ein Internetforum (lat. forum, Marktplatz), auch Diskussionsforum, ein virtueller Platz zum Austausch und Archivierung von Gedanken, Meinungen und Erfahrungen. Die Kommunikation findet dabei asynchron, das heißt nicht in Echtzeit, statt. Englische Bezeichnungen dafür sind internet forum und webboard.

Nun, vergleichen kann man es mit einem „Schwarzen Brett”, auf dem jeder registrierte Nutzer als Mitglied zu verschiedenen Themen (meist ein Hauptthema pro Forum) Stellung in Form von Kommentaren nehmen kann. Dabei leben die Foren von gegenseitigen Austausch von Wissen, Know-How und Anwendung dessen. Meist sind Moderatoren mit dabei, die illegale Inhalte zensieren oder einfach das Forum am Leben halten.

Vor dem Betrieb eines Forums sind folgende Fragen wichtig

Bevor man sich eine Software für ein Forum bestellt oder sogar kostenlos aus dem Internet bezieht, sollte man sich vorher folgende Fragen stellen:

  • Was will ich mit einem Forum bewirken?
  • Für wen will ich ein Forum anbieten?
  • Kann ich regelmäßig dieses Forum betreuen oder wer in meinem Unternehmen könnte dies übernehmen?
  • Welche Anforderungen benötige ich und welche kann die Software bieten?
  • Brauche ich eine Kauf-Version oder kommt für mich auch eine kostenlose Software in Frage? Ich benutze z.B. sehr gerne das kostenlose phpBB
  • Welche Kategorien sind interessant?
  • Welche Informationen kann ich so an eine geschlossene Benutzergruppe weitergeben?

Wenn Sie diese Fragen wohl überlegt beantwortet haben, können Sie ein Forum einrichten. Namhafte Hersteller z.B. richten Support-Foren ein, um ihre bestehenden Kunden so besser betreuen zu können. Können Sie sich vorstellen, auch für Ihr Unternehmen ein solches Forum aufzubauen und sogar damit zu werben: „Bei uns haben alle Kunden einen exzellenten Support durch ein Internet-Forum.“? Glauben Sie mir, heute ist das ein sehr wertgeschätztes Verkaufsargument!

 

Warum der PageRank bei Google im B2B kaum eine Rolle spielt

Über den PageRank einer Website wird wohl am meisten geredet. Dabei ist der PageRank nur eine Maßzahl von vielen und nicht einmal mehr unbedingt eines der wichtigsten Signale. Das gilt insbesondere im B2B-Internetmarketing.

Dieser Beitrag ist erschienen in der Elektronikpraxis. ELEKTRONIKPRAXIS ist Deutschlands auflagenstärkste Fachzeitschrift für die deutschsprachige Elektronikszene. Redaktion und Branchenexperten berichten 14-tägig über das aktuelle Geschehen in der Elektronikbranche, neue Produkte sowie grundlegende Probleme, Technologien und Lösungsansätze für die Branchen Kfz und Verkehrstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Datentechnik, Telekommunikation und Konsumelektronik. Besondere Beachtung finden Produkte, Technologien und Applikationen, die für die Leser in Deutschland relevant sind. Klicken Sie das Bild an, um zur Originaldruckversion zu gelangen.

Was ist der Pagerank?

Der PageRank ist nur noch ein Faktor unter vielen. Googles „Meister des Algorithmus“, der Inder Amit Singhal sagte der N. Y. Times vor kurzem, dass in das Ranking einer Seite mehr als 200 Faktoren einfließen (die wir in der iROI-Strategie in 85 Kategorien eingeteilt haben), bei Google Signale genannt.

Was ist dieser PageRank, der viele Webmaster dazu bewegt, Tag und Nacht nur für diesen zu optimieren und dann oft frustirert aufzugeben, wenn nach diversen Handlungen sich doch keine Verbesserung des Rankings einstellt? Nun, es ist ganz einfach: der PageRank als solches existiert gar nicht!

Es ist falsch, von „dem“ PageRank zu sprechen, denn es gibt 2 verschiedene davon: der erste, der z.B. in der Toolbar angezigt wird und der echte PageRank. Wie unterscheiden sie sich?

Während der echte PageRank bei jeder Bewertung einer Seite neu berechnet wird, gibt es für den kleinen grünen Balken in der Toolbar nur ca. alle 3 Monate eine Aktualisierung: Google aktualisiert dann seinen Index und berechnet den echten PageRank für alle Webseiten und schreibt diesen in die Datenbank.

Ein guter PageRank bedeutet nicht mehr Umsatz

Aus dieser Datenbank wird er dann für die nächsten drei Monate von der PageRank-Toolbar abgerufen und als grüner Balken dargestellt. Leider kümmern sich viel zu viele Webmaster und Webdesigner um den PageRank und vergessen dabei wirklich wertvolle strategische Komponenten, die mehr als nur das Ranking einer Website betreffen.
Daher stoße ich oft auf Unverständnis bei Webagenturen und Halbwissenden, die einfach sich nur am PageRank klammern, und deren Kunden trotzdem keine Umsatzsteigerungen spüren. Es ist wirklich schade, daß viele Agenturen ihre Kunden dadurch verunsichern.

Also: Geben Sie die Hysterie nach dem PageRank auf und fangen Sie an, klar in der Welt des Internetmarketings nachzudenken – nur weil Sie einen guten PageRank haben, machen Sie noch keine Umsätze!

 

Der Long-Tail-Gedanke im B2B-Internetmarketing optimal ausnutzen

Im B2B-Bereich ist eine Keyword-Optimierung anders als im Marketing im traditionellen B2C. Weil Nutzer gerade hier mehrere Suchwörter eingeben, ist der Long Tail entscheidend. Für Unternehmen, die im Internet konventionelle Wettbewerber überholen möchten, ist Long Tail ein wichtiger Schritt.

Dieser Beitrag ist erschienen in der Elektronikpraxis. ELEKTRONIKPRAXIS ist Deutschlands auflagenstärkste Fachzeitschrift für die deutschsprachige Elektronikszene. Redaktion und Branchenexperten berichten 14-tägig über das aktuelle Geschehen in der Elektronikbranche, neue Produkte sowie grundlegende Probleme, Technologien und Lösungsansätze für die Branchen Kfz und Verkehrstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Datentechnik, Telekommunikation und Konsumelektronik. Besondere Beachtung finden Produkte, Technologien und Applikationen, die für die Leser in Deutschland relevant sind.

Um Besucher auf die Website zu locken, ist es wichtig, die besten Schlüsselbegriffe im Internet zu kennen und das Verhalten der Suchenden optimal zu verstehen. Gerade für Entscheider im Management ist dieses Wissen wertvoll, denn es kann zu einer Strategieveränderung führen.

Long Tail 1/7: Wer in der Nische führt, gewinnt!

Der große Fehler, der oft beim B2B-Internetmarketing gemacht wird, ist sich immer nur Keywords auszuwählen, die so allgemein sind, daß sie entsprechend oft gesucht werden. Für diese allgemeinen Begriffe investieren Unternehmen dann viel Geld, insbesondere in teure Adwords, die leider ins Leere verlaufen. Viel besser ist es, sich eine Nische zu suchen und dort Marktführer zu sein bzw. in den Top 10 bei Google gelistet zu werden.

Weitere Long-Tail-Informationen:

Long Tail 2/7: Long Tail – was ist das?

Long Tail ist eine neue Vorgehensweise des Managements im Internet und gerade für Unternehmen, die im Internet altbackene Unternehmen überholen möchten, ein wichtiger Schritt. Auf dem konventionellen, realen Markt sind die Kosten, um Nischen anzubieten und zu erreichen, häufig zu hoch. Die Nachfrage nach den Produkten aus den jeweiligen Nischen in einem geographisch begrenzten Gebiet ist zu gering. Global ist die Nachfrage jedoch enorm. Diese geografischen Beschränkungen gibt es im Internet nicht. Angebot und Nachfrage können sich hier auf einer virtuellen Ebene treffen, die keine realen Entfernungen kennt. Das ist die ideale Voraussetzung für B2B-Unternehmen!

Long Tail 3/7: Long Tail für Keywords

Es wird immer wichtiger, sich Schlüsselbegriffe zu suchen, die den Besucher auf die eigene Website bringen. Der Kampf um gute Worte hat begonnen! Der entscheidende Vorteil für Sie: Bieten oder optimieren Sie Ihre Website nicht nur für die hoch nachgefragten Begriffe, sondern auch für die weniger oft gesuchten Nischenbegriffe. Schauen Sie einmal auf die Keyword-Analyse zum Thema Logistik, welches für ein B2B-Unternehmen entworfen wurde:

A: 1-Wort-Schlüsselbegriff: Logistik
B: 2-3 Worte-Phrasen: Logistik Management, Logistik Management Software
C: Beschreibende Phrase: Logistik Management Software Anwendungsbeispiele

Zwar suchen sehr viele nach den Begriffen im Paket A und im B2C-Bereich würde man auch für diesen Begriff optimieren, aber im B2B-Bereich wäre das eine reine Geldverschwendung. Viel interessanter ist es, die Begriffe im Paket B zu analysieren.

Wir haben festgestellt, daß gerade im B2B-Bereich mehrere Suchbegriffe eingegeben werden, sog. Phrasen. Daher ist eine Optimierung dafür im B2B-Bereich anders als im traditionellen B2C-Bereich. Wenn nun ein B2B-Unternehmen noch genauer optimiert, nutzt es die beschreibenden Phrasen, die zwar nicht oft gesucht werden (Masse), sondern eher von Spezialkunden gesucht werden (Klasse). Daher ist der Long Tail für die B2B-Unternehmen sehr entscheidend – leider kennen die meisten Werbeagenturen im Internet nur die B2C-Strategien und kosten daher den Unternehmen einfach nur Geld.

Schauen Sie einmal auf die Grafik zum Thema Logistik, welches für ein B2B-Unternehmen entworfen wurde: Was sagt es aus: Der grüne Bereich ist der Long Tail – und zeigt, daß die Kurve quasi unendlich weiter geht – mit geringeren Kosten verbunden ist – und (für die Mathematiker unter Ihnen von der Fläche her größer ist als der Short Tail (rot) oder Middle Tail (orange). Das bedeutet: sogar mit einem überschaubaren Budget ist eine Optimierung im Internet sehr gut möglich – es müssen nicht immer die Top Begriffe sein, die den Umsatz einer Website ausmachen!

Long Tail 4/7: Wer hat`s erfunden?

Nein, diesmal waren es nicht die Schweizer! Entdeckt hat diese Kurve Herr Chris Anderson. Seine These: Die Zukunft insbesondere der Medien- und Unterhaltungsindustrie liege in der breiten Befeuerung von Nischenmärkten, während die Konzentration auf Mainstream und Megaseller eine Strategie von gestern sei. Möglich und profitabel, so Anderson, wird diese Entwicklung durch das Internet und die damit verbundenen Technologien.

Aufgrund der begrenzten Verkaufsflächen muss der traditionelle Handel sein Angebot streng nachfrageorientiert gestalten. Das Hauptaugenmerk gilt also der Massennachfrage, während alles, was nicht profitabel genug ist, häufig außen vor bleiben muss. Das aber ist eine ganze Menge – und genau das ist der “Long Tail” – im Deutschen sprechen wir gern von einem „Rattenschwanz“. Abgeleitet ist der Begriff von der Form einer Häufigkeitsverteilung: Links stehen die wenigen Dinge, die häufig nachgefragt werden – die Kurve ist hoch und schmal. Rechts schließt sich der lange, immer dünner werdende Rattenschwanz der vielen selten nachgefragten Artikel an.

Long Tail 5/7: Was haben Sie vom Long Tail?

Veränderung des Suchverhaltens des Internetnutzer von Suchmaschinen Haben Sie vielleicht Produkte oder Services, die Sie mit dem Long Tail bewerben möchten? In der iROI-Strategie wird dieser Punkt im Schritt Web-Dominanz eingesetzt – leider funktioniert es nur, wenn man die ersten Schritte auch erstmal umgesetzt hat. Hier eine Statistik, die Ihnen mitteilt, wie sich das Suchverhalten der Menschen im letzten Jahr verändert hat.

Sorgen Sie bitte dafür, daß Sie sich die entsprechenden Schlüsselbegriffe herausfiltern, die vielleicht eine Nische bei Ihnen ausmachen – und diese dann bei Google besetzen. Das ist heute der Stand des Internet Marketing nach der iROI-Strategie!

Long Tail 6/7: Anwendungsbeispiele

eBay: Das wohl bekannteste Beispiel für den “Long Tail” ist jedoch eBay. Neben so genannten “Powersellern” sind es insbesondere die unzähligen privaten Anbieter, die das Ergebnis von Fehlkäufen, Haushaltsauflösungen und Kellerentrümpelungen über die Plattform versteigern und diese somit zum größten Gemischtwarenladen der Welt machen. Was es dort nicht gibt, hat wohl noch nie existiert. Mittlerweile handeln die Mitglieder in mehr als 50.000 Kategorien. Auch hier greifen die Vorteile des Web: Ebay agiert lediglich als zwischen-geschaltete Instanz zwischen Käufer und Verkäufer und hält selbst keine Ware vor.

NetFlix Videothek: Eine durchschnittliche Videothek beherbergt etwa 2000 bis 3000 Filme – eine Mischung aus aktuellen Titeln und beliebten Klassikern. Die Online-Videothek Netflix, die DVDs per Post an ihre Kunden ausleiht, bietet jedoch zusätzlich noch 62.000 weitere Filme an. Der daraus generierte Umsatzanteil: immerhin 21%.

Long Tail 7/7: Das Buch

Wenn Sie in die Tiefen des Long Tail hineinschauen möchten, empfehle ich Ihnen das Buch “The Long Tail” von Chris Anderson. Mir hat es sehr viele Erfolge gebracht, die oben erwähnte Strategie zu verfolgen, z.B. findet man mich bei Google.de unter dem Begriff Internet Marketing Experte oder Internet Marketing Redner in den Top 10 statt mich um den sehr stark umkämpften Begriff Internet Marketing zu kümmern, der einfach zu allgemein ist.

Warum Ihre Website unbedingt mit Google und Co. „flirten” sollte

Suchmaschinen sind die Garanten für Ihren Erfolg im Internet. Vorausgesetzt Ihre Website wird von den Suchmaschinen geliebt. Keine Emotionen bedeutet allerdings das Ende Ihrer Website und den Verlust Ihrer Investition. So können Sie dafür sorgen, daß sich Google in Ihre Website dauerhaft „verliebt”!

Dieser Beitrag ist erschienen in der Elektronikpraxis. ELEKTRONIKPRAXIS ist Deutschlands auflagenstärkste Fachzeitschrift für die deutschsprachige Elektronikszene. Redaktion und Branchenexperten berichten 14-tägig über das aktuelle Geschehen in der Elektronikbranche, neue Produkte sowie grundlegende Probleme, Technologien und Lösungsansätze für die Branchen Kfz und Verkehrstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Datentechnik, Telekommunikation und Konsumelektronik. Besondere Beachtung finden Produkte, Technologien und Applikationen, die für die Leser in Deutschland relevant sind.

Stellen Sie sich bitte vor, Ihre Website sei ein Buch – mit Kapiteln, Text etc. Sie haben gerade ein neues Buch geschrieben und möchten gerne, daß der Bibliothekar der nahen Bibliothek dieses Buch in sein Repertoire aufnimmt. Er soll es sogar seinen Besuchern weiterempfehlen, wenn die Anfrage zum Buch paßt.

Nun, was würden Sie dem Bibliothekar alles mitteilen?

Sehr richtig — Titel des Buches, Inhalt, Form, Auflage, Erscheinungsdatum, Thema etc. Genau das sind auch die Informationen, die Sie im Web an einen Internet-Bibliothekar (=Suchmaschine) weitergeben müssen, damit dieser Ihr Buch (=Website) in seine Sammlung (=Suchmaschinen-Index) aufnehmen kann.

Darüber hinaus bietet es sich an, über 85 weitere Kriterien zu beachten, damit Ihr Buch nicht im Keller des Bibliothekars landet und niemals ausgeliehen wird. Bei Suchmaschinen befindet sich dieser „Keller” ab dem Platz 30. Dies bedeutet, findet man Ihr Unternehmen nicht in den ersten 3 Trefferseiten bei Google und Co. bei der Eingabe eines Schlüsselbegriffes (nicht Ihr Firmenname!), dann sind Sie quasi im Internet nicht existent! Also, sorgen Sie dafür, daß Ihre Website sich auch an diese Zielgruppe anpaßt und dafür optimiert ist.

Praxis-Tipp: Schlüsselbegriffe sammeln

Nutzen Sie ab heute jeden Kontakt, um Ihr online business nach vorne zu bringen. Was bedeutet das? Ganz einfach: Fragen Sie ab heute jeden, mit dem Sie ins Gespräch kommen und Ihr Unternehmen vorstellen, während des Small Talk, unter welchen Suchbegriffen er nach Ihnen im Internet suchen würde. Eine ideale Basis für ein nettes Gespräch. Sie könnten z.B. wie folgt beginnen: „Herr …, Ihre Meinung ist mir sehr wichtig. Unter welchen Begriffen würden Sie mich im Internet suchen, wenn Sie mich nicht kennen würden, aber meine Angebote benötigen würden?”

Sammeln Sie diese Begriffe, wir werden diese zu einem späteren Zeitpunkt dringend benötigen. Und – falls Ihr Gegenüber Sie fragt, warum Sie diese Frage stellen – empfehlen Sie ihm doch einfach diese Kolumne – er wird es Ihnen danken!

 

Wie B2B-Unternehmen Facebook strategisch nutzen können

Für viele ist Facebook nur ein weiteres Kommunikationsspielzeug im Internet, um private Informationen auszutauschen. Doch auch Entscheider halten sich in Facebook auf. Internetmarketingexperte Sanjay Sauldie zeigt, wie Unternehmen im B2B Facebook-Marketing ohne großen Aufwand in Ihre Internetmarketingstrategie integrieren können und nennt 7 Empfehlungen für den Umgang mit Facebook.

Wenn die meisten B2B-Unternehmen an Facebook denken, stellen sie sich ein privates Portal vor, in dem sich die Menschen mit zumeist privaten Informationen austauschen. Für viele ist Facebook nur ein weiteres Spielzeug der Kommunikation im Internet und für B2B-Internetmarketing anscheinend gar nicht geeignet.

Wenn in Facebook so viele Menschen bereits aktiv sind, glauben Sie dann im Ernst, daß sich dort nur Endverbraucher oder Hartz-IV-Empfänger aufhalten? Nein, denn auch die Entscheider Ihrer Zielgruppe sind in Facebook, weil auch sie ein Privatleben haben. Glauben Sie nicht, daß ein Geschäftsführer eines Händlers genauso das Bedürfnis hat, sich mit seinen Freunden und Bekannten zu verbinden? Wie wäre es, wenn Sie mit Ihrem Unternehmen genau dort präsent sind, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält – und dort vorbildlich auffallen?

Facebook-Strategien für B2B-Unternehmen sind vielschichtig: / Schritte

Ein B2B-Unternehmen ist auch eine Marke. Um eine Marke aufzubauen, benötigt man das Vertrauen der Menschen. Was passiert mit einer Marke, die das Vertrauen verliert? Nun, Toyota macht gerade eine schwere Zeit durch und leidet dabei im Markenwert und damit auch im Unternehmenswert. Früher hat man sehr viel Aufwand betrieben – gerade im B2B – um Vertrauen in die eigene Herstellung, Produktion und den ausgelieferten Produkten zu erzeugen.

In meinen Seminaren bekomme ich oft die Frage gestellt: „Sollen wir nun unseren Mitarbeitern zulassen, während der Arbeitszeit in Facebook unterwegs zu sein und dabei die Kernarbeit zu vernachlässigen?“. Ganz klar: So einfach ist es nicht, aber auch nicht so schwer.

Heute haben Sie die Chance, genau diese Dinge zu tun – nur zu einem Bruchteil der früheren Kosten.

iROI-Facebook-Marketing in 7 Schritten

Ein aktives Facebook-Konto erzeugt soziales Vertrauen – es ist ein Zeichen von einem erfolgreichen Unternehmen. Sorgen Sie dafür, dass Sie dort aktiv sind und Aktivität fördern. Ich empfehle Ihnen die folgenden 7 Schritte:

1. Bringen Sie Menschen dazu, Ihr Profil zu mögen und sich mit Ihnen zu verbinden. Schreiben Sie gute und interessante Inhalte aus verschiedenen Quellen, die Ihre Kompetenz unterstützen. Denken Sie daran: Gute Inhalte werden im Internet gerne weiterempfohlen.

2. Beobachten Sie die Kommentare Ihrer Besucher auf Ihrem Profil und nehmen Sie an diesen Diskussionen regelmäßig teil

3. Nutzen Sie die Macht der Bilder – Bilder sorgen dafür, dass man Ihr Unternehmen und Ihre Produkte besser versteht.

4. Wenn Sie ein physisches Produkt besitzen, zeigen Sie, wo es eingesetzt wird, vielleicht auch in Alltagsgegenständen (z.B. eines Ihrer Produktionsteile, welches in einem iPad steckt). Das verbindet die Besucher mit Ihrem Produkt und erzeugt Vertrauen!

5. Zeigen Sie, wie Profis mit Ihrem Produkten arbeiten (z.B. in einer Fabrikhalle) und zeigen Sie unter Umständen auch, welche Mitarbeiter Ihre Produkte herstellen (Emotionalisierung Ihrer Produkte und Stärkung der Marke)

6. Videos unterstützen Ihre Facebook-Seite mit dynamischen Inhalten. Sind Sie interviewt worden? Gibt es von Ihnen Videos auf einer Messe, auf einer Veranstaltung, bei der Sie mit Ihrem Fachwissen punkten können? Das sind ideale Inhalte, um in Youtube und dann in Facebook publiziert zu werden.

7. Lassen Sie auch ein Imagevideo von Ihnen herstellen und zeigen Sie es der gesamten Internet-Welt.
Facebook-Marketing für B2B-Unternehmen in der Praxis

Niemand erwartet von Ihnen, daß alle Mitarbeiter an Facebook mitarbeiten, aber strategisch sollten Sie es nicht vernachlässigen!

 

Die Website ist Ihre wertvolle Vertriebsmitarbeiterin

Gerade im B2B-Bereich spielt das Internet eine zunehmend wichtige Rolle. Der Internetseite kommt eine Hauptrolle zu. Die Internetseite fungiert als wertvollste Vertriebsmitarbeiterin, die 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr für Ihre Kunden präsent ist.

Dieser Beitrag ist erschienen in der Elektronikpraxis. ELEKTRONIKPRAXIS ist Deutschlands auflagenstärkste Fachzeitschrift für die deutschsprachige Elektronikszene. Redaktion und Branchenexperten berichten 14-tägig über das aktuelle Geschehen in der Elektronikbranche, neue Produkte sowie grundlegende Probleme, Technologien und Lösungsansätze für die Branchen Kfz und Verkehrstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Datentechnik, Telekommunikation und Konsumelektronik. Besondere Beachtung finden Produkte, Technologien und Applikationen, die für die Leser in Deutschland relevant sind. 

Was kostet Sie eine neue Vertriebsmitarbeiterin,…

…die Tag und Nacht sehr gerne arbeitet und immer glücklich und zufrieden mit Ihrem Unternehmen ist? Viele Unternehmer nennen mir dann Zahlen zwischen 5.000 € und 10.000 € im Monat. Wenn ich dann nachfrage, wer sich um die Vertriebsmitarbeiterin wirklich kümmert, dann ist es entweder der Chef persönlich, seine rechte Hand oder sogar ein eigens dafür benannter Vertriebsleiter. Niemand würde auf die Idee kommen, eine wertvolle Vertriebsmitarbeiterin einem Praktikanten oder jemandem aus seiner Familie auf Gedeih und Verderb auszuliefern. Warum machen das viele B2B-Unternehmer trotzdem mit eine Ihrer wichtigsten Vertriebsmitarbeiterin: Ihrer Firmen-Website? Sie ist günstiger, leichter im Umgang und wäre gerne 24 Stunden für Sie tätig. Gerade im B2B-Bereich spielt das Internet eine immer wichtigere Rolle, denn immer mehr Unternehmer sind gerade im B2B-Bereich auf der Suche nach potentiellen Lieferanten und Geschäftspartnern – und schauen sich vor dem Erstkontakt die Website an. Ist diese aussagekräftig, intelligent und schön oder nur langweilig und uninteressant?

Für die Programmierung einer Website gelten Regeln

Stellen Sie sich vor, Ihre Vertriebsmitarbeiterin würde zu einem Kunden folgendes sagen: „Ich für Firma xy arbeite. Sie werden wollen Kunde?” Würde es Ihrem Kunden gefallen? Welchen Eindruck würde Ihre Website hinterlassen? Warum machen das trotzdem so viele Unternehmen mit ihrer Website, der wichtigsten Vertriebsmitarbeiterin? So wie die deutsche Sprache gewissen Regeln unterworfen ist, genauso ist auch die Programmierung einer Website an Regeln gebunden.

Diese Regeln werden vom W3C-Consortium (vergleichbar dem „Duden” für die deutsche Sprache) festgelegt. Ein guter Programmierer (und ein guter Autor) hält sich an diese Regeln, denn Suchmaschinen (einer Ihrer wichtigsten Weiterempfehler) mögen Websites, die fehlerfrei programmiert sind. Leider halten sich die meisten Designer nicht daran und es entstehen Websites, die von Suchmaschinen aus diesem Grund immer öfter ignoriert werden.

Das W3C (World Wide Web Consortium) hat einen eigenen Test unter http://validator.w3.org, allerdings nur in englischer Sprache. Achten Sie in der Zukunft darauf, ob Ihr Webdesigner sich an die internationalen Vorgaben hält oder nicht. Es entscheidet mit über Ihren Erfolg im Internet!

 

Wie Sie mit den Freunden Ihrer Kunden Geld verdienen können

In Facebook sind Sie in der Lage, eine Seite – ähnlich Ihrer Website – kostenlos zu erstellen und dort mit Ihren Produkten und Dienstleistungen zu werben. Diese Seiten nennt man „Fanpages“. Ein Facebook-Nutzer, der Ihre Facebook-Adresse kennt oder in der Suche findet, kann nun Ihre Fanpage besuchen und dort den „gefällt mir“-Knopf drücken, wenn ihm die Inhalte gefallen. In dieser Sekunde passieren dann wunderbare Dinge für unser Marketing: Sobald ein Nutzer von Facebook auf den „gefällt mir“-Knopf auf Ihrer Fanpage drückt, werden alle Freunde dieses Nutzers darüber informiert, dass Ihr Kunde Sie mag und ein Fan von Ihnen geworden ist.

Dieser Beitrag ist erschienen in der Elektronikpraxis. ELEKTRONIKPRAXIS ist Deutschlands auflagenstärkste Fachzeitschrift für die deutschsprachige Elektronikszene. Redaktion und Branchenexperten berichten 14-tägig über das aktuelle Geschehen in der Elektronikbranche, neue Produkte sowie grundlegende Probleme, Technologien und Lösungsansätze für die Branchen Kfz und Verkehrstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Datentechnik, Telekommunikation und Konsumelektronik. Besondere Beachtung finden Produkte, Technologien und Applikationen, die für die Leser in Deutschland relevant sind.

Geisteswandel 9: Kunden sind Freunde – Freunde sind potentielle Kunden

Können Sie sich vorstellen, was nun passiert? Irgendein Freund Ihres Kunden wird neugierig, schaut auf Ihre Fanpage, findet diese auch interessant und drückt den Knopf – und wieder werden alle seine Freunde darüber informiert. Das Schöne an diesem System ist, dass es Marketing mit Erlaubnis ist – die neue Form der ausgezeichneten iROI-Internet Marketing Strategie. Während die meisten Unternehmen heute noch auf „Werbung mit Unterbrechung“ setzen (TV, Radio, Zeitung etc.), nutzen die strategisch aufgestellten Unternehmen bereits zusätzlich „Marketing mit Erlaubnis“: Die Menschen gehen freiwillig ins Facebook, sie werden von niemandem dazu genötigt.

Wenn Facebook ein Land wäre, dann wäre es das 4. größte Land der Erde – so viele Menschen tummeln sich in diesem Netzwerk, auch aus Ihrer Zielgruppe sind genügend dabei! Denken Sie mal darüber nach: Auch Einkäufer von Unternehmen sind in Facebook vertreten, weil es Menschen sind, die ein Privatleben haben. Wenn Ihre Zielgruppe Computer und Automaten sind, dann brauchen Sie kein Facebook, aber wenn Sie mit Menschen in Kommunikation treten, dann sollte Ihr Unternehmen dort präsent sein, wo diese Menschen sich gerne und freiwillig aufhalten!

Praxis-Tipp 8: Bevor Sie sich mit Ihrem eigenen Klarnamen in Facebook anmelden und damit für die gesamte Welt in Facebook sichtbar sind, sollten Sie die ersten Schritte mit einem AVATAR probieren, d.h. einen Kunstnamen verwenden und auch eine E-Mail-Adresse von einem freien Anbieter wie z.B. GMX nutzen. Erst wenn Sie Erfahrung gesammelt haben, empfehlen wir das Erstellen einer offiziellen Profilseite und der daraus folgenden eigenen Fanpage. Als Avatar funktioniert z.B. auch der Kunstname „susi sunkist“, die Sie in Facebook finden können!

Geisteswandel 10: Kritik ist gut für das Business

Viele Unternehmen haben die Sorge, dass es dann Menschen geben wird, die auf der Fanpage negative Beiträge schreiben könnten, z.B. wenn sie mit dem Kundenservice nicht zufrieden sind. Das wird auch definitiv passieren, denn es gibt wohl kaum ein Unternehmen, welches nicht kritisiert werden kann – wo gearbeitet wird, fallen Späne. Doch es ist besser, wenn die Kritik auf einer von Ihnen kontrollierten Seite geäußert wird, als auf einem der vielen Bewertungsportalen im Internet. Das bedeutet also, selbst wenn Sie gar kein Facebook und Co. einsetzen, reden und schreiben Menschen über Sie – dann aber unkontrolliert und unauslöschbar im Internet (siehe Praxistipp 7 der letzten Ausgabe).

Das Besondere an der Kritik: Sie können darauf reagieren mit einem magischen Wort: „DANKE!“. Wir bringen renommierten Unternehmen bei, Kritik als Chance zu sehen, denn es hat sich jemand Zeit aus seiner Freizeit genommen, sich auf Ihre Seite begeben, sich umgeschaut und dann unter seinem Namen einen Beitrag geschrieben – um Sie weiterzubringen, um Ihren Service zu verbessern und bestenfalls – Ihre Produkte zu optimieren! Sie werden eines Tages für jeden dieser Beiträge dankbar sein, denn diese werden Sie um große Schritte gegenüber denen weiterbringen, die keine Kritik vertragen und daher nicht wachsen! Denken Sie bitte mal darüber nach!

Das kann sich heute kein Unternehmen mehr leisten! In der iROI-Strategie spricht man dann vom „Social Media Reputationsmanagement“, d.h. jemand in Ihrem Unternehmen sollte dafür verantwortlich sein, herauszufinden, wer wo was über Ihr Unternehmen schreibt und dann nach Spielregeln („iROI-Social Media Policy“) darauf zu reagieren. Nutzen Sie die Kritik auf Ihrer eigenen Fanpage, denn hier hat ein Fan Sie kritisiert – er will, dass Sie noch besser werden – und Sie gewiss nicht zerstören. Sagen Sie Menschen, die Sie kritisieren: Danke!

Geisteswandel 11: Sind Sie vielleicht schon in Facebook, ohne es zu wissen?

Melden Sie sich auf Facebook mit einem Avatar an und suchen Sie dort nach Ihrem Untenehmen oder geben Sie direkt www.facebook.com/IhrUnternehmen ein. Sollte dort schon jemand in Ihrem Namen eine Facebook-Fanpage angelegt haben und Sie noch gar nichts davon wissen, dann wird es Zeit für Sie zu reagieren.

Wir haben in unserer Beratung gerade einige Fälle, in denen Mitarbeiter selbst Fanpages ohne Erlaubnis der Geschäftsleitung angelegt haben. Dort werden dann (unkontrolliert!) im Namen des Unternehmens Informationen gesendet. Erinnern Sie sich an meinen Artikel der vorletzten Ausgabe: „Wer nicht hören will, wird spüren…“.

Ist Ihre Adresse bei Facebook allerdings noch frei, dann melden Sie sich offiziell bei Facebook an und legen dann Ihre erste Werbeseite – Fanpage – in Facebook an. In einem späteren Artikel zeige ich Ihnen, was Sie dabei strategisch alles beachten sollten!

Geisteswandel 12: Facebook als Recruiting-Tool

In Facebook haben Sie die einmalige Chance, alle dort angemeldeten Menschen nach demografischen Angaben zu durchsuchen und dann zielgerichtet Werbung auf deren Profilseiten zu plazieren. Stellen Sie sich vor, Sie könnten Facebook als Recruiting-Tool nutzen. Unter http://facebook.com/ads können Sie Menschen nach Ausbildung, Universitätsabschluss und vielen weiteren Angaben filtern und dann in genau diesen Profilen Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen bzw. Jobangebote erzeugen. Wenn die Anzeige intelligent gestaltet ist, werden Sie ziemlich schnell viele neue Fans gewinnen – und die richtig guten Mitarbeiter gewinnen!

Geisteswandel 13: Erfolgsmessung funktioniert auf Facebook anders

Hüten Sie sich vor Agenturen, die Ihnen den Erfolg der Fanpage über die Anzahl der Fans „verkaufen“ möchten. Wenn Sie „nur“ auf Fans aus sind, gehen Sie auf http://www.fanslaves.com und Sie könnten sich direkt 10.000 Fans günstig erkaufen. Das würde dem Ego schmeicheln, bringt aber aus Marketingsicht her keinen Vorteil. Es wäre viel besser, Sie hätten „echte“ Fans, die auch über das, was Sie auf Ihrer Fanpage schreiben, diskutieren. Hier spielt die Qualität der Fans eine wichtige Rolle – lieber 100 Fans, die viel über Sie schreiben anstatt 10.000 Fans, die schweigen!

Die Kennzahl in der iROI-Strategie lautet:

  • iROIFacebook-Fanpage=(Wieviele Fans reden über Sie)*100/(Anzahl aller Fans)

Im nächsten Teil lernen wir „Twitter“ kennen und welche Auswirkungen das auf die Pressearbeit der Elektronikbranche hat.

Einführung in die B2B-Internetmarketing-Strategie

Im ersten Teil seiner Beitragsreihe gibt Sanjay Sauldie eine Übersicht über die verschiedenen Elemente einer Internetmarketing-Strategie für Unternehmen im B2B-Bereich. Nur 5% aller Webseiten sind im Sinne des Unternehmens erfolgreich, so eine Studie. Sanjay Sauldie, Top-Referent und Experte für Internetmarketing kennt das Erfolgsgeheimnis dieser Firmen.

Dieser Beitrag ist erschienen in der Elektronikpraxis. ELEKTRONIKPRAXIS ist Deutschlands auflagenstärkste Fachzeitschrift für die deutschsprachige Elektronikszene. Redaktion und Branchenexperten berichten 14-tägig über das aktuelle Geschehen in der Elektronikbranche, neue Produkte sowie grundlegende Probleme, Technologien und Lösungsansätze für die Branchen Kfz und Verkehrstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Datentechnik, Telekommunikation und Konsumelektronik. Besondere Beachtung finden Produkte, Technologien und Applikationen, die für die Leser in Deutschland relevant sind.

Stufe 1: Analyse

Machen Sie jetzt eine kostenlose Website-Analyse. Testen Sie z.B. Ihre Website unter http://validator.w3.org, sollte es dort zu Fehlermeldungen kommen, dann besteht für Sie dringender Handlungsbedarf!

Stufe 2: Zielgruppe

Definieren Sie Ihre Zielgruppe so genau wie möglich. Locken Sie mit wirklich wertvollen Informationen für Ihre Zielgruppe! Was begeistert Ihre Zielgruppe auf Ihrer Website wirklich so, dass sie sich für Sie entscheidet?

Stufe 3: Keywords

Wissen Sie wirklich mit welchen „echten Suchwörter“ Ihre Interessenten versuchen Sie in Suchmaschinen zu finden oder raten Sie noch? Testen Sie es unter unseren Gratis-Tools auf www.iroi.de und bestimmt finden Sie noch bessere Keywords, die für Ihr Geschäft lukrativer sind. Mit falschen Suchbegriffen wird Ihre Zielgruppe Sie niemals finden und Sie geben sogar Geld an der falschen Stelle aus!

Stufe 4: Optimierung

Lassen Sie Ihren Internet-Auftritt anhand der Schritte 1 bis 3 durch Ihren Webdesigner im Design nachbessern und lassen Sie die Website erst nach allen Qualitätschecks online stellen.

Stufe 5: Marketing

Lassen Sie Ihre Website in strategisch wichtigen B2B-Portalen eintragen. Außerdem steigern Sie so langfristig Ihren PageRank, eine „Internetmarketing Maßeinheit“, die immer mehr an Bedeutung für den Vertrieb im Internet gewinnt.

Schritt 6: Controlling

Durch regelmäßige Analysen Ihrer Website-Statistiken lassen sich konkrete Webdesign-Optimierungen Ihre Auftritts vornehmen: welche Seite wird sehr selten angeschaut, welches Produkt wird fast immer übersehen, auf welchen Seiten verlassen mich meine Besucher? Diese Informationen spielen beim strategischen Internetmarketing eine sehr wichtige Rolle.

Stufe 7: Strategie

Regelmäßige Optimierung ist im schnelllebigen Medium „Internet“ sehr wichtig. Google & Co ändern ihre Algorithmen und so passiert es, dass Sie vor Monaten noch einen sehr guten Platz auf den Trefferlisten hatten und heute nur noch auf den hinteren Rängen zu finden sind.

Warum Social Media für das Marketing im B2B unerläßlich wird

Als „Social Einfluss Marketing“ lässt sich Social Media Marketing beschreiben. Über Internet-Foren, Blogs und Plattformen wie Xing, Twitter, Linkedln, Facebook und YouTube tauschen sich Nutzer aus und verbreiten Meinungen, Eindrücke und Informationen. Auch im B2B ist Social Media Marketing auf dem Weg, einer der wichtigsten Marketingkanäle zu werden.

Dieser Beitrag ist erschienen in der Elektronikpraxis. ELEKTRONIKPRAXIS ist Deutschlands auflagenstärkste Fachzeitschrift für die deutschsprachige Elektronikszene. Redaktion und Branchenexperten berichten 14-tägig über das aktuelle Geschehen in der Elektronikbranche, neue Produkte sowie grundlegende Probleme, Technologien und Lösungsansätze für die Branchen Kfz und Verkehrstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Datentechnik, Telekommunikation und Konsumelektronik. Besondere Beachtung finden Produkte, Technologien und Applikationen, die für die Leser in Deutschland relevant sind.

Letzte Woche traf ich mich wieder mit einem B2B-Unternehmen, um Marketingmaßnahmen im Internet zu diskutieren. In diesem Beirat, zu dem ich eingeladen wurde, erörterte die Gruppe die Möglichkeiten, das Internet optimal zu nutzen. Natürlich wurde auch das Thema Communities und Social Marketing angesprochen und der Beirat erinnerte mich daran, wie schwer es im B2B-Bereich ist, die Kraft von Social Marketing Maßnahmen zu ergreifen.

Leider wird der Wert und die Chance im Social Media Marketing unterschätzt, ja sogar oft einfach nicht verstanden. Viele denken, dies betreffe ihr Unternehmen nicht. Dabei ist Social Media Marketing in Wirklichkeit auf dem Weg, einer der wichtigsten Marketing-Kanäle im B2B zu werden.

Verlagerung der Marketing-Budgets zum Internet

Trotz Wirtschaftskrise oder sogar gerade deswegen investieren immer mehr Unternehmen ins Internet, kürzen gleichzeitig aber ihre üblichen Marketingbudgets, weil diese nicht mehr so effektiv sind. Laut B2B Magazin erhöhten ca. 48% aller Befragten ihre Ausgaben für Marketing im Internet, insbesondere Social Media Marketing.

Der Grund für diese Budget-Verlagerung ist, daß die meisten das traditionelle Marketing bereits komplett bedienen und auch deren Kunden es bereits zur Genüge kennen. Der Mensch ist von Natur aus sehr neugierig und möchte neue Impulse von bestehenden Unternehmen.

Das ist auch der Grund, warum Social Media Marketing so spannend ist: es geht zurück zu den Wurzeln der Kontaktaufnahme, es geht nicht mehr um Marketingphrasen, die jeder satt hat, sondern um echte Kompetenz und um einen nahen Austausch von Unternehmen zu Unternehmen.

Was ist Social Media Marketing?

Als Internet-Nutzer greife ich für die Definition von Social Media Marketing natürlich auf Wikipedia Wikipedia zurück: Social Media Marketing (SMM) ist eine Form des Onlinemarketings, die Branding- und Marketingkommunikations-Ziele durch die Beteiligung in verschiedenen Social-Media-Angeboten erreichen will.“

Allein diese Definition sorgte im Beirat für Verwunderung: „Wir dachten, hier geht es um etwas, was ein paar Spinner in diversen Foren schreiben und dann diskutieren die den ganzen Tag auf unsere Kosten im Internet …“

SMM ist für B2B-Unternehmen so wichtig, weil es den Horizont erweitert. Sie können natürlich Ihren Horizont dadurch erweitern, daß Sie wie QUELLE arbeiten: Stellen Sie sich vor, Sie haben einen kleinen Schraubenzieher und möchten einen Nagel in die Wand schlagen. Leider treffen Sie mit dem Schraubenzieher immer Ihren Finger! Was machen die meisten Unternehmen dann? Richtig, sie kaufen einen größeren, teureren Schraubenzieher und wundern sich, daß alle Finger bald wund sind.

Manchmal ist es sinnvoll, das Werkzeug zu wechseln. Und genau so ein Werkzeug ist SMM. Es sind immer noch Menschen, die entscheiden! Daher ist es wichtig zu erkennen, was Entscheider im B2B heute so alles im Web erleben: Videos, Blogs, Wikis, Soziale Netzwerke wie z.B. Xing, Twitter, Facebook etc. Übrigens: Verbinden Sie sich doch jetzt mit mir unter Xing.

Sammeln Sie erste Erfahrungen mit Social Media Marketing!

Natürlich ist es verständlich, wenn Sie als B2B-Unternehmer nicht überall mitspielen. Das geht auch nicht, auch wenn es Ihnen viele Agenturen für teures Geld versprechen. Es ist aber wichtig, den Zug nicht komplett zu verpassen. Das Aufholen wird unbezahlbar!

Für einen guten Start ins B2B Social Media Marketing empfehle ich Communities und soziale Netzwerke, bei denen Sie sich als Unternehmen profilieren können, z.B. durch den Aufbau einer Xing-Gruppe zu Ihrem Spezialgebiet. Erforschen Sie neue Wege um Entscheider Ihrer Zielgruppe gezielter anzusprechen und optimieren Sie Ihr Marketing online für mehr Transparenz!

Aus meiner Erfahrung weiß ich, daß es für traditionell ausgebildete Marketingabteilungen wie ein Ungeheuer aussieht. Doch zum Glück ist es nicht schwer, damit umzugehen. Manch ein Ungeheuer hat sich als kleine Maus herausgestellt, als man sich nur darum gekümmert hat. Entwickeln Sie eine kleine Kampagne, mit der Sie Erfahrung in diesem Bereich sammeln und somit den Zug nicht verpassen.

Social Media Marketing ermöglicht es Ihnen

  • Ihr Wissen und Ihr Spezial-Knowhow mit anderen zu teilen,
  • die Bedürfnisse Ihrer B2B Kunden besser zu erkennen,
  • auf dem Markt als innovativer Player bekannt zu werden und
  • neue Märkte zu entdecken und zu erobern, bevor es andere tun.

Können Sie es sich wirklich leisten, auf Social Media Marketing als Marketing-Tool zu verzichten?

So finden Sie Internet Linkpartner für Ihre B2B-Website einfach

„Verlinkungen spielen beim Internetmarketing eine immer wichtigere Rolle“, betont Sanjay Sauldie. In diesem Teil seiner Beitragsreihe erklärt der Experte für strategisches Internetmarketing im B2B, was Unternehmen bei der Planung ihrer Link-Strategie beachten sollten und welche Verlinkungen wirklich hohe Suchmaschinenrelevanz haben.

Dieser Beitrag ist erschienen in der Elektronikpraxis. ELEKTRONIKPRAXIS ist Deutschlands auflagenstärkste Fachzeitschrift für die deutschsprachige Elektronikszene. Redaktion und Branchenexperten berichten 14-tägig über das aktuelle Geschehen in der Elektronikbranche, neue Produkte sowie grundlegende Probleme, Technologien und Lösungsansätze für die Branchen Kfz und Verkehrstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Datentechnik, Telekommunikation und Konsumelektronik. Besondere Beachtung finden Produkte, Technologien und Applikationen, die für die Leser in Deutschland relevant sind.

Eine Frage, die mir sehr oft gestellt wird, ist: Wie finde ich gute Linkpartner im Bereich B2B? Nun, ideal ist es, Partner im Internet zu finden, die selbst gut verlinkt sind. Doch das reicht nicht aus. Ideal sind Links von Portalen, die einen guten PageRank haben und auch vererben.

Das ist nicht trivial – denn viele Portale vererben ihren guten Stand im Internet nicht – und Ihr Aufwand, sich dort einzutragen und sich dafür zu bemühen, verpuffen. Leider berechnen Ihnen fremde Agenturen das gerne als Aufwand, zeigen dann auch die Einträge in den Portalen – leider nutzen viele dieser Portale Ihrer eigenen Optimierung nichts!

Erst wenn ein Portal seinen PageRank vererbt, profitieren Sie davon – es ist zwar nur eines von vielen Kriterien – trotzdem sollten Sie darauf achten, wo Sie sich verlinken lassen. So sollten Sie bei der Link-Strategie-Planung durch einen Eintrag in einem Portal darauf achten, welchen PageRank (PR) dieses Verzeichnis hat und ob dieser vererbt wird.

Linkpartner müssen thematisch passen

Je höher der PR von der Seite ist, von dem Sie einen Link bekommen, desto wertvoller ist für Sie der Link. Doch auch Links mit geringem oder ganz ohne PR sind wichtig, da die Suchmaschinen ein ausgeglichenes Verhältnis von Portalen positiv bewerten. Achten Sie bei der Suche nach einem geeigneten Linkpartner immer auf die thematische Relevanz von dem gewünschten Portal – suchen Sie sich also nicht irgendwelche Portale aus, sondern Portale, die wirklich zu Ihnen passen.

Welche Portale vergeben einen guten Link?

Im Internet gibt es sehr viele Portale. Allerdings werden viele davon werden gar nicht aktualisiert und verlieren dadurch an Bedeutung bei Google und Co. Daher gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten Linkpartner zu einer langwierigen und zeitintensiven Arbeit. Zudem fordert häufig ein Portal das manuelle Setzen von einem Link und das erzeugt einen nicht zu unterschätzenden Aufwand.

Achten Sie unbedingt darauf, daß das Portal aktuell gepflegt wird und der Inhalt zu Ihnen paßt. Das ist wirklich sehr wichtig, denn sonst profitieren Sie nicht davon! Auf welchen Portalen Sie bereits verlinkt sind, erfahren Sie in unserem kostenlosen Online-Tool unter zum Tool klicken Sie bitte hier.

Backlink oder nicht?

Manche Portale erwarten, daß Sie einen Link zum Portal setzen, damit das Portal selbst wachsen kann. Leider ist das seit einer Änderung von Google im Mai 2010 nicht mehr sinnvoll, denn eine Website A, die zu einer Website B verweist und eine Website B, die zu einer Website A verweist, gelten als Kreisverlinkungen und werden erst gar nicht oder sehr wenig von Google beachtet.

Die beste Form der Verlinkung ist es, wenn eine Website A zu einer Website B verlinkt, die Website B zu einer Website C verlinkt und dann die Website C zur Website A verlinkt. Beachten Sie das bitte auch unbedingt, wenn Sie eigene Partnerseiten oder Filialen untereinander verlinken. Gerade vor 2 Wochen habe ich einem B2B-Unternehmen dabei geholfen, die Links in den Griff zu bekommen und plötzlich war die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen gewährleistet!

Verlinken aber mit wem?

Eine umfangreiche Zusammenstellung von Portalen und Verzeichnissen findet sich hier und hier. Suchen Sie sich einfach den passenden Linkpartner aus und legen Sie los! Natürlich können Sie auch externe Agenturen damit beschäftigen – doch Sie sollten diese unbedingt kontrollieren. Gerne empfehle ich Ihnen auch jemandem aus meinem Partner-Netzwerk www.ileadership.de, der sich auf Verlinkungen im B2B-Bereich spezialisiert hat. Viel Erfolg!