Ausgabe 07/2014: Holzbau Austria berichtet über Sanjay Sauldie

„Wir befinden uns während einer Evolution der Kommunikation. Es entstehen neue Arten des Kommunizierens, während andere aussterben. Wir stehen am Anfang des Zeitalters der Consumer-to-Consumer-Kommunikation – das Web 3.0 ist angekommen“, rief Sanjay Sauldie am 2. Oktober in die Hörerschaft der Holz_Haus_Tage in Bad Ischl. Der WWW-Experte und Gründer des European Internet Marketing Institute hatte zur Nische Holzbau bisher kaum oder keinen Kontakt und konnte den anwesenden Firmenvertretern doch manch Neues über ihre Unternehmen erzählen, wovon sie bisher keine Kenntnis hatten.

Seine im Vorfeld der Veranstaltung durchgeführten Internetrecherchen brachten teils unschöne Kritik am Tun und Handeln vereinzelter Betriebe ans Tageslicht (die Ergebnisse wurden anonymisiert dargestellt). „Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie von Facebook oder Twitter fernbleiben, denn Ihre Mitarbeiter übernehmen es, dort über Sie und Ihren Betrieb zu schreiben – ohne Sie einzubinden und ohne, dass Sie etwas davon wissen müssen.

Deshalb ist es für alle teilnehmenden Entscheider Ihrer Branche höchste Zeit, selbst das Social Media und somit die moderne Welt des Internets mitzugestalten. Die Anzahl der offiziellen Facebook-Auftritte des Holzbaus in Österreich hält sich in überschaubaren Grenzen“, mahnte Sauldie. Social Media sei längst nicht mehr nur Spielzeug junger Leute, sondern zum wichtigsten Kommunikationsmittel unserer Tage herangewachsen. „Deshalb sichern Sie sich noch heute Ihre Facebook-Firmenadresse!“ Den Mindeststandard für jedes Unternehmen stelle ein Sammelsurium aus Profilen in Facebook, Google+ und Twitter dar.

Sauldie rät davon ab, als Person mit tatsächlichem Namen aufzutreten. „Pseudonyme und Spitznamen verschaffen Ihnen Anonymität und lassen Ihr Privatleben unangetastet“, so der Experte. In Bezug auf offizielle Unternehmensauftritte solle das Internet allerdings mit so viel öffentlicher Information wie möglich versorgt werden. Um zu überprüfen, wie das eigene oder andere Unternehmen von Mitarbeitern und Exmitarbeitern wahrgenommen werden, lohne sich ein Blick auf www.kununu.com.

Der kostenlose Service ermöglicht es, Arbeitgeber anonym zu bewerten. Zusätzlichen Nutzen zur Überprüfung der Internetmeldungen über das eigene Unternehmen bietet ein Google-Alert.

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