Statistik: So bekannt sind die Jugendwörter 2017

Am Freitag kürt der Langenscheidt-Verlag zum zehnten Mal das Jugendwort des Jahres. Noch bis zum 15. November kann über die 30 zur Auswahl stehenden Wörter abgestimmt werden, eine Jury wählt dann aus den Top 10 aus.

Gemeinsam mit YouGov hat Statista die Deutschen durch alle Altersgruppen gefragt, welche der Wörter am bekanntesten sind. Auf den ersten beiden Plätzen liegen mit „belastend“ und „fermentieren“ zwei Wörter, die auch im klassischen Sprachgebrauch bekannt sind. Bei „emojionslos“ auf dem dritten Platz handelt es sich dann um die erste Wortneuschöpfung.

Im vergangenen Jahr gewann „fly sein“ den Titel des Jugendworts des Jahres, 2015 war es „Smombie“.

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Statistik: Tempo 100 ist in Deutschland die Ausnahme

Gerade fünf Prozent der Deutschen verfügen laut Zahlen der Europäischen Kommission über einen Breitbandanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von 100 Mbps oder mehr. Damit liegt Deutschland sogar unter dem EU-Schnitt von 6,4 Prozent. Auf Platz eins liegt derzeit Schweden mit 24 Prozent vor Belgien und Portugal. Auch ein Niveau tiefer sieht es in Punkto Breitbandversorgung nicht viel besser aus. Laut Kommissionsangaben haben nur 16 Prozent der Deutschen mindestens 30 Mbps zur Verfügung.

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Statistik: So viel Stau in Deutschland wie noch nie

Der ADAC hat einen neuen Staurekord gemeldet. Wie die Infografik von Statista zeigt, wurden im vergangenen Jahr rund 723.000 Staus auf deutschen Autobahnen gemeldet – das sind mehr als 1.980 Staus am Tag. Als Grund für die Zunahme der Staus führt der ADAC neben erhöhter Bautätigkeit und gestiegenem Fahrtaufkommen auch die bessere Erfassung des Verkehrsgeschehens an. Früher war also nicht zwingend alles besser, vielleicht wurde der ein oder andere Stau einfach nicht erfasst.

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Statistik: Möbel aus dem Netz: Der Preis muss stimmen

Das Sofa in genau dieser bestimmten Farbe, die Hängelampe in genau der richtigen Größe, der Teppich mit dem ganz bestimmten Muster – und das alles zum besten Preis. So in etwa lassen sich die Gründe zusammenfassen, warum Verbraucher Möbel im Netz kaufen, wie die aktuelle Otto-Wohnstudie zeigt.

Bei der Befragung von 2014 hatten 22 Prozent schon einmal Möbel im Internet gekauft, 2017 sind es bereits 37 Prozent. Insgesamt können sich 48 Prozent vorstellen, künftig Möbel online zu shoppen. Wie die Grafik von Statista zeigt, ist dabei der Preis entscheidend: 43 Prozent nennen dies als Grund, ihre Einrichtung im Netz zu kaufen.

Ansonsten wird das Möbelangebot im Internet vor allem als Informations- und Inspirationsquelle genutzt. Für 34 Prozent geht es darum, einen Einrichtungsgegenstand genau nach ihren Vorstellungen zu finden.

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Statistik: Netflix weiter auf Wachstumskurs

Die Zahl der Netflix-Abonnenten ist im vierten Quartal 2017 auf rund 118 Millionen gestiegen. Gegenüber dem Vorquartal hat der Streaming-Dienst über acht Millionen neue Kunden hinzugewonnen und damit die eigene Prognose übertroffen. Entsprechend positiv reagierten die Anleger. Die Netflix-Aktie stieg am Montag nachbörslich auf ein neues Rekordhoch. Um die eigene Marktposition auszubauen, will Netflix weiter im großen Stil in die Produktion exklusiver Inhalte investieren. Laut golem.de will das Unternehmen im laufenden Jahr hierfür bis zu acht Milliarden US-Dollar ausgeben.

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Statistik: Aus diesen Ländern kommen die Teilnehmer von Davos

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos gilt als ein wichtiger Treffpunkt für Politiker, Manager und Wissenschaftler. Jedes Jahr wird hier über die globalen Herausforderungen diskutiert. Unter dem Motto „Für eine gemeinsame Zukunft in einer Zersplitterten Welt“ treffen sich dieses Jahr mehr als 3000 Teilnehmer. Die Infografik von Statista zeigt, aus welchen Ländern jeweils die meisten Teilnehmer kommen. Die überwiegende Mehrheit kommt aus den Vereinigten Staaten, was US-Präsident Trump freuen dürfte. Dessen Rede in Davos am kommenden Freitag wird mit Spannung erwartet.

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Statistik: Top 10 Länder, in die Deutschland Kriegswaffen exportiert

Die deutschen Rüstungsexporte sind nach der türkischen Afrin-Offensive in Syrien im Fokus der Medien. Bilder der Kriegshandlung belegen, dass die Türkei dabei auch von Deutschland erworbene „Leopard 2“-Panzer eingesetzt hat – wodurch Deutschland indirekt zum Kriegsteilnehmer in Syrien geworden ist.

Der Blick auf den jüngsten Rüstungsexportbericht der Bundesregierung zeigt: Die Zahl deutscher Waffenexporte ist zuletzt angestiegen. Das Volumen der kommerziellen Kriegswaffenausfuhren an Drittländer belief sich 2016 auf rund 2,3 Mrd. € (2015: 1,17 Mrd. €). Die Infografik von Statista zeigt, wer die Hauptabnehmerländer sind. Mit Abstand am meisten Kriegswaffen kaufte – gemessen am Wert – Algerien aus Deutschland ein: 887,6 Millionen Euro waren sie wert. Die Türkei liegt auf dem sechsten Rang.

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Statistik: Ibu, die Lieblings-Kopfschmerztablette der Deutschen

Wenn der Schädel brummt oder der Rücken schmerzt, greifen die Deutschen bevorzugt zur Ibu, kurz für Ibuprofen. Der Wirkstoff kommt laut einem Bericht von Zeit Online mittlerweile auf einen Marktanteil von fast 60 Prozent. Dagegen ist der Anteil von Acetylsalicylsäure in den letzten zehn Jahren deutlich zurückgegangen. Nur noch 7,3 Prozent der rezeptfreien Schmerzmittel, die über den Apothekentresen gehen, enthielten 2016 den Aspirin-Wirkstoff.

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Statistik: Die SPD vor dem GroKo-Parteitag

Am Sonntag gilt es für die SPD. In Bonn werden 600 Delegierte darüber abstimmen, ob die Parteispitze um Martin Schulz Koalitionsverhandlungen mit der Union aufnehmen darf. Bislang haben sich jeweils drei Landesverbände für (98 Delegierte) beziehungsweise gegen (36 Delegierte) ein schwarz-rotes Bündnis positioniert. Indes sind die Delegierten nicht an diese Beschlüsse gebunden. Ob sich Schulz durchsetzen kann, hängt vor allem von den großen Landesverbänden – allen voran der NRW SPD ab. Aber auch ein Erfolg der GroKo-Gegner, mit dem Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert an der Spitze, scheint möglich.

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Statistik: Der weltweite PC-Markt schrumpft weiter

Der globale PC-Markt ist auf den niedrigsten Wert seit 2006 gesunken, wie aktuelle Zahlen von Gartner zeigen. Im Vergleich zum Rekordjahr 2011 bedeutet das einen Absatzrückgang von über 100 Millionen Geräten weltweit, wie die Grafik von Statista zeigt.

Damit liegt die Zahl nur leicht über dem Level von 2006, bevor Apple das erste iPhone auf den Markt brachte und damit den weltweiten Smartphone-Boom auslöste. Mobile Endgeräte haben mittlerweile viele Funktionen übernommen, die früher mit PCs erledigt wurden und dürften ein großer Treiber hinter den sinkenden Zahlen sein.

Laut Gartner trifft der Rückgang vor allem kleinere Firmen. Ganze 70 Prozent des Absatzes teilen sich die Top-5-Hersteller untereinander auf. HP und Lenovo haben einen Anteil von je 21 Prozent, Dell kommt auf 15,2 Prozent. Apple sichert sich 7,4 und Asus 6,8 Prozent.

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