Transparenz: Wie wichtig ist es, eine Website w3c-konform zu gestalten? Was ist mit den Google Testtools?

„Wer aufgehört hat, besser zu sein, hat bereits aufgehört gut zu sein!“  Philip Rosenthal

Heute geht es um das Thema w3c-konformität und Google PageSpeed, was oft zu vielen Nachfragen führt. Hier eine tiefergehende Analyse für Unternehmen und Agenturen, damit wir hier Aufklärung für alle betreiben.

Wichtig: Wir wissen, dass es da draussen viele ehrliche, gut ausgebildete und kompetente Agenturen gibt. Wir haben Respekt vor solchen Agenturen, die ihre Kunden optimal betreuen und arbeiten jahrzehntelang schon mit solchen Agenturen auf professioneller Ebene zusammen. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Dieser Beitrag richtig sich ganz genau an die „Agenturen“, die den Ruf der ganzen Branche durch schlampige Arbeit ruinieren und oft durch entweder zu hohe Preise oder zu niedrige Preise versuchen, den uninformierten Kunden hereinzulegen. Wer keine Qualität liefern möchte, sollte lieber seinen Beruf wechseln!

Hier geht es nicht nur um eine „Website“, sondern oft um die Existenz ganzer Unternehmen, die sich hinter dem Auftrag verbergen, ganze Familien und Existenzen hängen oft von einer guten Website ab. Dieser Verantwortung sollten sich die „Agenturen“ klar sein! Sie sind unter Umständen mit für verantwortlich, wenn ein Projekt scheitert. Dieser Schaden kann von manchen Unternehmen von der Agentur eingeklagt werden.

Hier dazu ein wichtiger Artikel:

SEO-Agentur verursacht beim Kunden sechsstelligen Umsatzverlust und soll dafür nun haften

Was ist W3C-Validation überhaupt?

Wenn im Internet eine Website erstellt, dann müssen Elemente (z.B. Texte, Bilder, Videos) nach bestimmten Regeln eingebaut werden, damit alle Browser dieser Welt auf diese Elemente zugreifen und richtig darstellen können. Um einen weltweit einheitlichen Standard dafür zu haben, wurde das World Wide Web Consortium ins Leben gerufen, kurz: W3C. Immer, wenn ein neues Element für die Darstellung im Web benötigt wird, legt das w3C die Standards fest, wie es einzubauen ist und zu nutzen ist. Sie können Ihre Website einfach mal unter

https://validator.w3.org/

kostenlos testen. Wenn Sie dort Fehlermeldungen erhalten, atmen Sie kurz durch und lesen Sie hier weiter.

Warum sieht meine Website trotzdem ok aus im Browser?

Auch wenn es Programmierfehler gibt, versucht der Browser die „Fehler“ zu ignorieren und zu korrigieren. Das bedeutet, dass der Browser länger braucht, bis die Seite sich aufbaut und damit langfristig den Besucher vom Besuch abschreckt – und den wichtigsten Besucher – Google – verscheucht!

Warum hält sich nicht jeder an diese Regeln?

Von jedem Hersteller, der in Deutschland z.B. ein Produkt verkaufen möchte, erwartet man z.B. eine TÜV-Zertifizierung oder das Einhalten von DIN-Normen. Im Web ist es so, dass z.B. jeder Arbeitslose sich als Webdesigner selbständig machen kann, ohne jemals die wahren Zusammenhänge im Internet zu kennen. Zusätzlich gibt es oft schlecht programmierte Software, die oft einfach günstig irgendwie und irgendwo eingekauft wird und dann den Kunden teuer verkauft wird – leider haben die meisten Kunden keine Ahnung und vertrauen blind den vielsagenden Versprechungen der mit Fachbegriffen um sich werfender Agenturverkäufer, die „mal eben den Auftrag klarmachen wollen!“ um die Provision schnell zu kassieren (Originalton, den ich oft schon von Agenturen gehört habe!).

Von echter Programmierung wissen solche „Agenturen“ nichts und wundern sich, wenn sich die Kunden in Seminaren und Workshops selbst weiterbilden, denn daran haben diese Agenturen kein Interesse – oft würde dann herauskommen, dass sie minderwertige Arbeit zu hochwertigen Preisen verkaufen. Auch trauen sich viele Agenturen nicht in die Schulungen, da dort oft die Websites live getestet werden und dann erklärungsnot bestehen könnte. Sie wissen ja schon alles, wozu Weiterbildung? Internet bleibt gleich für immer, oder? Fragen Sie bei Ihrer Agentur nach, wann sie zuletzt eine zertifizierte Ausbildung gemacht hat und lassen sie es sich nachweisen!

Nicht alle in einen Topf – so erkennen Sie die guten Agenturen

Ich kenne Agenturen, die sehr kundenbewusst arbeiten, die wunderbare Programmierer und Designer sind und das zu fairen Preisen! Es gibt sogar Agenturen, die sich darauf spezialisiert haben, Websites nach den W3C Kriterien zu programmieren. Sie haben erkannt, dass das ein Alleinstellungsmerkmal geworden ist in einer Zeit, in der jeder, der nichts anderes gelernt hat, einfach mal sich als Webdesigner probiert! Ich liebe Start-ups und unterstütze Menschen, die sich als Agentur selbständig machen wollen – ich erwarte nicht Perfektionismus von Anfang an – aber eine Lernbereitschaft und Lernwilligkeit ist eine wichtige Voraussetzung. Diese Eigenschaften vermisse ich bei den arroganten „Agenturen“, die anscheinend alles besser wissen – und sich als Lernunwillig zeigen.

Klicken Sie einfach hier und schauen Sie sich seriöse Anbieter an, die kompetent sind:

https://www.google.com/search?q=w3c+konforme+webdesign+agentur&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t

Warum machen sich die einen die Mühe, während die anderen sich aufregen, wenn der Kunde sich über deren schlampige Arbeit beschwert?

Ganz einfach: es gibt Menschen, die ihre Arbeit lieben und sich weiterentwickeln möchten – und es gibt andere, die nur abzocken wollen. Sie erkennen das ganz einfach an pauschalen Aussagen wie (Originalzitat einer Agentur an einen meiner Kunden!):

Sie waren wohl auch auf dem Super-Seminar xxx, wo jemand Märchen zum Thema W3C erzählt. Als hätten Sie nicht schon genug zu tun, um Einkauf zu betreiben 😉

Fast jede große Plattform hat heute W3C Fehler, was auch keine negativen Auswirkungen auf das Ranking hat.

Wenn man moderne Techniken einsetzt, kann man W3C Fehler auch kaum vermeiden.

Von unserer Seite besteht hier kein Handlungsbedarf.

Wenn Sie solche Aussagen lesen, müssen Sie selbst über die Kompetenz des Dienstleisters entscheiden und über seine Vorbereitung auf die Veränderungen im Internet – und ob das nächste Mal beim Aufsetzen einer Website nicht von Anfang an auf eine kompetente, sachlich offene und handwerklich begabte Agentur zu setzen ist.

Zusätzlich werden Websites gerne dann mit anderen Websites verglichen – z.B. mit anderen Anbietern. „Wenn diese so schlampig programmieren, dann müssen wir es ja denen nachmachen!“ so das Credo vieler Webagenturen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum Agenturen sich mit dem Mittelmaß vergleichen und dann auch noch darauf stolz sind.

Google Page Speed Test

Ein weiteres Testtool ist von Google selbst und sollte als Maßstab dienen, um die Website auf Vordermann zu bringen:

https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/

Da es ein Google Tool ist, sollte man es nicht ignorieren, sondern alles dafür tun, um möglichst die besten Ergebnisse zu erreichen. Auch ich schaffe es nicht, die 100% zu erreichen, aber ich optimiere ständig, um noch das letzte Quentchen herauszuholen, denn jeder Punkt bedeutet für mich eine sportliche Herausforderung, um besser zu werden und andere, die im Mittelmaß zuhause sind, zu überholen. Wenn ich auch noch Websites für Kunden bauen würde, dann würde das eines meiner wichtigsten Ziele sein, um damit meine Qualität als Designer/Programmierer hervorzuheben. Aber sehen das Agenturen auch so?

Hier ein weiteres Original-Zitat, was mich umhaut:

Hallo zusammen,

hier noch mal der Vergleich der 3 Seiten 

Vergleichsseite X

Mobil 68 / Desktop 75

Vergleichsseite Y

Mobil 64 / Desktop 83

Vergleichsseite Z

Mobil 67 / Desktop 80

Die Werte können sich absolut sehen lassen und stehen den großen Konkurrenten in nichts nach.

Ich sehe daher in diesem Punkt kein Handlungsbedarf.

Leider wird oft vergessen, dass der Kunde entscheidet, wann Handlungsbedarf besteht und nicht wenn die Agentur das vorgibt, denn sonst kann es sogar bis zur kompletten Rückabwicklung, Geldspeere bis Behebung aller Fehler sowie zum Vertrauensbruch kommen – was sich meistens negativ auf die Agentur auswirkt.

Wir raten unseren Kunden, die Google Konformität sowie die W3C-konformität in das Pflichtenheft aufzunehmen, um damit rechtlich eine Handhabe gegenüber der Agentur zu haben – und bei Nichterfüllung mit Sanktionen zu antworten.

Weiterhin wollen wir nicht mit unseren Websites im durchnittlichen Allerlei von anderen Websites dümpeln, sondern sie überholen! Wie soll das mit einer Agentur geschehen, die sich auf das Mittelmaß spezialisiert hat? Entscheiden Sie selbst – es ist Ihre Investition – und ich will den höchsten Return On Investment für Sie – nicht für die Agentur, die schlampig arbeitet. Wenn eine Agentur super arbeitet, soll sie auch gelobt werden und entsprechend gut entlohnt werden – gar keine Frage. Qualität hat ihren Preis, gar keine Frage – aber es kann nicht sein, dass für viel Geld Schrott abgeliefert wird, der „nur“ schön aussieht.

Für Ihre Orientierung: Ein Wert im mobilen Bereich von > 75 und im Desktop über > 85 sind erstrebenswert!

Kann jede Website diesen W3C-Validator-Test bestehen?

Natürlich, wenn sauber programmiert wurde. Da die meisten Agenturen aber auch Baukasten-Systeme setzen (z.B. in WordPress billige Themes einkaufen und dann dem Kunden teure Tagessätze für die ach-so-komplizierte Programmierung in Rechnung stellen! Das Umbenennen eines WordPress-Themes in den Firmennamen soll dann von der eigenen Leistung überzeugen! ) können sie selbst gar nicht mehr die Programmierung verstehen und eingreifen, sondern müssen das nehmen, was da ist. Wie soll man dann seine Inkompetenz verbergen? Ganz einfach: Das Wissen der anderen schlecht machen und von sich ablenken.

Natürlich gibt es w3c-valide WordPress Themes (stellen Sie sich einfach jetzt die Frage, warum sich Programmierer diese Arbeit machen und vielleicht Ihre Agentur nicht?)

https://www.google.com/search?q=w3c+konforme+webdesign+agentur&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t#q=w3c+konformes+wordpress+theme

Tipp für Unternehmen, die Agenturen beauftragen

Fragen Sie einfach nach, ob ein Standard-Baukasten-System benutzt wird und ob die Programmierung von einem Programmierer und Designer umgesetzt wird. Sie als Unternehmer entscheiden selbst, ob es Ihnen wichtig ist, eine Website zu haben, die internationalen Standards genügt, oder lieber für etwas bezahlen, was kaum die nächste Evolution im Webdesign überstehen wird. Denken Sie immer daran: nur weil eine Website vielleicht „blendend schön“ ist, heißt das noch lange nicht, dass sie erfolgreich sein wird!

Hat w3c eine Auswirkung auf Suchmaschinen-Positionen?

Es gibt nicht ein Kriterium, was für den Erfolg einer Website alleine verantwortlich ist. Es sind viele Kriterien, die dabei ein Rolle spielen. Sicher ist, dass die Ladezeit einer Website für Google wichtig ist – und eine Website, die sich nach den Spielregeln des W3C-validators aufgebaut ist, sorgt für eine kürzere Ladezeit, weil der Browser nicht selbst viele Korrekturen vornehmen muss, bevor eine Seite aufgebaut ist. Somit ist es indirekt wichtig, W3C-konform zu sein.

Daher ist es auch wichtig, das PageSpeed Tool zu nutzen und auf das zu hören, was Google sagt – ansonsten: Wer nicht hören will, muß und wird fühlen! Sei es im Portemonnaie oder durch immer wiederkehrende Fragen des Kunden.

Fehler sind oft klein und können oft leicht gelöst werden

beim W3C:

Viele der Fehler, die angezeigt werden, könnten leicht und schnell beseitigt werden, wenn mensch bereit wäre, sich für die Verbesserung ein paar Minuten Zeit zu nehmen. Oft bemängelt der W3C z.B. die falsche Benutzung des „&“-Zeichens. In der Eile der Programmierung wird oft einfach das „&“-Zeichen benutzt, weil es ja auf der Tastatur des Programmierers leicht zu finden ist. Wenn man sich aber mit den Regeln des Internet (nur!) ein wenig auskennt, dann weiss inzwischen jedes 10jährige Kind, dass beim Programmieren auf internationale Standards Rücksicht genommen werden muss, weil Sonderzeichen in jedem Land anders dargestellt werden können. Daher gibt es eine Regel (jawohl!), wie man so etwas vermeidet:

& muß durch & ersetzt werden und schon sind wieder viele Fehler weg.

z.B. statt Firma Gmbh & Co. KG muss stehen: GmbH & Co. KG

Dazu gibt es eine Referenzliste, die ungeübte Anfänger vielleicht nicht kennen, daher hier der Link:

https://www.drweb.de/magazin/sonderzeichen-maskieren-liste/

Vielleicht fragt sich jetzt der eine oder andere Kunde, warum es vielleicht seine Agentur nicht weiß – ganz einfach: jeder Hartz-4 Empfänger kann sich als Edel-Programmierer hinstellen und sich dann Webdesigner nennen. Wenn dann noch ein BWL-Student hinzukommt, der mit gegelten Haaren Websites-Projekte an Kunden verkauft, nennt man das ganze einfach XYZ-Agentur. Aber mit dem Herzen und Verstand komplett bei der fachmännischen Arbeit zu sein, scheint für diese Agenturen ein echtes Problem zu sein, sie schaden damit der ganzen Zunft!

bei Google PageSpeed Test:

Google scheint die Problematik der „Agenturen“ zu kennen, daher liefert der PageSpeed Test nach der Analyse die Möglichkeit an, alle optimierten Dateien (!) auf der Testseite herunterzuladen und dann muss nur noch diese einzelnen Dateien in die Website übertragen werden, so z.B. Bilder, CSS-Dateien und JS-Dateien. Es scheint für „Agenturen“ schwer zu sein, einen Download durchzuführen und die von Google optimierten Dateien (! JA HIER MUSS KEINER AUCH NUR EINE SEKUNDE HAND ANLEGEN !) auf den Server zu übertragen.

Liebe „Agenturen“, hier ein Video als Anleitung – hoffentlich wisst Ihr, wie man das Video startet:

 

Liebe Unternehmer, viel Erfolg bei Ihren Entscheidungen!

Gerne mache ich für Sie ein Agentur-Casting, um den passenden Dienstleister, der kompetent, zuverlässig und preiswert arbeitet herauszusuchen und Sie vor schwarzen Schafen in der Branche zu bewahren.

Letzter Satz zum Nachdenken an lethargische Agenturen:

Wer ncht aus seinen Fehlern lernt, wird mit seinem Problem immer wieder konfrontiert werden, bis die Botschaft angekommen, verstanden und umgesetzt worden ist. Glauben Sie wirklich, dass diese Information nur ein Kunde von Ihnen bekommen hat? Was passiert, wenn der nächste Kunde bei Ihnen anruft und Sie vor dem gleichen Problem stellt? Wann werden Sie reagieren?

Was ist überhaupt nicht akzeptieren kann sind Aussagen wie „Wir sehen keinen Handlungsbedarf“. Ich könnte ja noch verstehen, wenn die Agenturen nach einer Investition nachfragen, um diese Dinge zu beheben (was auf eine gewisse Lernbereitschaft hindeuten würde!) statt den Kunden einfach abzuwimmeln und zu kommunizieren: „Das ist uns egal, was Du willst, lieber Kunde!“.

Ist das der Grund, warum immer mehr unseriöse Agenturen aussterben oder finden sie noch genug willige Opfer, die auf deren Schein herienfallen?

Ich verstehe das nicht! Schade für die Kunden, die auf solche unseriösen Agenturen reinfallen! Und Schande über diese Agenturen, die den Namen anderer Agenturen, die seriös arbeiten und immer für die Bedürfnisse der Kunden da sind, damit in ein schlechtes Licht rücken. Wechselt doch bitte einfach die Branche, wenn Kundenbedürfnisse „kein Handlungsbedarf“ für Euch darstellen!

 

 

 

 

 

3 Antworten auf „Transparenz: Wie wichtig ist es, eine Website w3c-konform zu gestalten? Was ist mit den Google Testtools?“

    1. Vielen Dank für Ihren Kommentar, lieber Herr Sascha Tiebel von wavepoint. Wie Sie sehen, reagieren Sie als Agentur genau so, wie ich es vorausgesagt habe – ein gutes Beispiel von dem, was wir im obigen Beitrag detailliert beschreiben. Nachdem Sie sich nun der öffentlichen Diskussion stellen, hier unserer ethisch korrekte Reaktion: Statt selbst zu korrigieren, schieben Sie den ‚Schwarzen Peter‘ wie ein kleines Kind auf die anderen „Die machen das doch auch nicht konform!“. Leider ist es so, dass wir diesen Kommentar ernst genommen haben, und sofort die Korrekturen vorgenommen haben. Sie dürfen gerne selbst nachschauen und – bitte suchen Sie noch mehr Dinge, die wir korrigieren dürfen und verschwenden Sie gerne Ihre Zeit mit der Verbesserung unserer Website – wir danken Ihnen sehr dafür! Anscheinend haben Sie dafür genug Zeit! Können ist halt etwas mehr als nur zu wissen, wie etwas geht. Danke dafür und weiterhin viel Erfolg auf Ihren Wegen. (Thema dieses Kommentars: wavepoint, wavepoint agentur, kommentar wavepoint agentur, diskussion wavepoint agentur, wavepoint agentur meinung )

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