Wie B2B-Unternehmen Facebook strategisch nutzen können

Für viele ist Facebook nur ein weiteres Kommunikationsspielzeug im Internet, um private Informationen auszutauschen. Doch auch Entscheider halten sich in Facebook auf. Internetmarketingexperte Sanjay Sauldie zeigt, wie Unternehmen im B2B Facebook-Marketing ohne großen Aufwand in Ihre Internetmarketingstrategie integrieren können und nennt 7 Empfehlungen für den Umgang mit Facebook.

Wenn die meisten B2B-Unternehmen an Facebook denken, stellen sie sich ein privates Portal vor, in dem sich die Menschen mit zumeist privaten Informationen austauschen. Für viele ist Facebook nur ein weiteres Spielzeug der Kommunikation im Internet und für B2B-Internetmarketing anscheinend gar nicht geeignet.

Wenn in Facebook so viele Menschen bereits aktiv sind, glauben Sie dann im Ernst, daß sich dort nur Endverbraucher oder Hartz-IV-Empfänger aufhalten? Nein, denn auch die Entscheider Ihrer Zielgruppe sind in Facebook, weil auch sie ein Privatleben haben. Glauben Sie nicht, daß ein Geschäftsführer eines Händlers genauso das Bedürfnis hat, sich mit seinen Freunden und Bekannten zu verbinden? Wie wäre es, wenn Sie mit Ihrem Unternehmen genau dort präsent sind, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält – und dort vorbildlich auffallen?

Facebook-Strategien für B2B-Unternehmen sind vielschichtig: / Schritte

Ein B2B-Unternehmen ist auch eine Marke. Um eine Marke aufzubauen, benötigt man das Vertrauen der Menschen. Was passiert mit einer Marke, die das Vertrauen verliert? Nun, Toyota macht gerade eine schwere Zeit durch und leidet dabei im Markenwert und damit auch im Unternehmenswert. Früher hat man sehr viel Aufwand betrieben – gerade im B2B – um Vertrauen in die eigene Herstellung, Produktion und den ausgelieferten Produkten zu erzeugen.

In meinen Seminaren bekomme ich oft die Frage gestellt: „Sollen wir nun unseren Mitarbeitern zulassen, während der Arbeitszeit in Facebook unterwegs zu sein und dabei die Kernarbeit zu vernachlässigen?“. Ganz klar: So einfach ist es nicht, aber auch nicht so schwer.

Heute haben Sie die Chance, genau diese Dinge zu tun – nur zu einem Bruchteil der früheren Kosten.

iROI-Facebook-Marketing in 7 Schritten

Ein aktives Facebook-Konto erzeugt soziales Vertrauen – es ist ein Zeichen von einem erfolgreichen Unternehmen. Sorgen Sie dafür, dass Sie dort aktiv sind und Aktivität fördern. Ich empfehle Ihnen die folgenden 7 Schritte:

1. Bringen Sie Menschen dazu, Ihr Profil zu mögen und sich mit Ihnen zu verbinden. Schreiben Sie gute und interessante Inhalte aus verschiedenen Quellen, die Ihre Kompetenz unterstützen. Denken Sie daran: Gute Inhalte werden im Internet gerne weiterempfohlen.

2. Beobachten Sie die Kommentare Ihrer Besucher auf Ihrem Profil und nehmen Sie an diesen Diskussionen regelmäßig teil

3. Nutzen Sie die Macht der Bilder – Bilder sorgen dafür, dass man Ihr Unternehmen und Ihre Produkte besser versteht.

4. Wenn Sie ein physisches Produkt besitzen, zeigen Sie, wo es eingesetzt wird, vielleicht auch in Alltagsgegenständen (z.B. eines Ihrer Produktionsteile, welches in einem iPad steckt). Das verbindet die Besucher mit Ihrem Produkt und erzeugt Vertrauen!

5. Zeigen Sie, wie Profis mit Ihrem Produkten arbeiten (z.B. in einer Fabrikhalle) und zeigen Sie unter Umständen auch, welche Mitarbeiter Ihre Produkte herstellen (Emotionalisierung Ihrer Produkte und Stärkung der Marke)

6. Videos unterstützen Ihre Facebook-Seite mit dynamischen Inhalten. Sind Sie interviewt worden? Gibt es von Ihnen Videos auf einer Messe, auf einer Veranstaltung, bei der Sie mit Ihrem Fachwissen punkten können? Das sind ideale Inhalte, um in Youtube und dann in Facebook publiziert zu werden.

7. Lassen Sie auch ein Imagevideo von Ihnen herstellen und zeigen Sie es der gesamten Internet-Welt.
Facebook-Marketing für B2B-Unternehmen in der Praxis

Niemand erwartet von Ihnen, daß alle Mitarbeiter an Facebook mitarbeiten, aber strategisch sollten Sie es nicht vernachlässigen!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.